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Berliner Senat will besetztes Haus Rigaer Straße 94 kaufen

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Rigaer Straße 94 kaufen
Der Berliner Senat will offenbar die Rigaer Straße 94 mit den merkwürdigen Bewohnern kaufen. (Screenshot: YouTube)

Laut einem Medienbericht will der Berliner Senat das besetzte Haus in der Rigaer Straße 94 kaufen. Der Kaufpreis soll demnach bei rund 4 Millionen Euro liegen.

Rigaer Straße 94 kaufen
Der Berliner Senat will offenbar die Rigaer Straße 94 mit den merkwürdigen Bewohnern kaufen. (Screenshot: YouTube)

Der Berliner Senat will offenbar das besetzte Haus in der Rigaer Straße 94 kaufen. Die landeseigene Wohnbaugesellschaft Degewo soll das Gebäude laut informierten Kreisen für rund 4 Millionen Euro erwerben.

„Wir haben noch kein konkretes Angebot gemacht. Weiter wollen wir dies nicht kommentieren“, zitiert die Bild am Sonntag (BamS) einen Sprecher der Degewo. Was der Senat mit dem Haus im Stadtteil Friedrichshain vorhat, ist noch unklar.

Warum will der Senat die Rigaer Straße 94 kaufen?

Vor zwei Jahren hatte ein russischer Geschäftsmann das Objekt mithilfe einer Treuhandgesellschaft für nur 1,2 Millionen Euro erworben. Der Eigentümer kann das Haus, das seit Anfang 1990 durchgehend besetzt ist, nun offenbar mit Gewinn wieder abstoßen.

Das Gebäude in der Rigaer Straße 94 ist eines der letzten besetzten Häuser in Berlin. Am 22. Juni führte die Polizei dort einen Einsatz zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten durch. Denn Bauarbeiter und Sicherheitspersonal waren von den Chaoten bedroht worden, wie diese auf einschlägigen Internetseiten auch selbst und mit Stolz mitteilen.

Auf den Polizeieinsatz reagierten Linksautonome dann in ganz Berlin mit Brandanschlägen und Straßenschlachten. Fast jede Nacht brannten in Berlin Autos, mehr als 100 Polizisten wurden bei Terrordemos verletzt.

Schließlich siegten die Besetzer vor Gericht, da der Anwalt der Gegenseite nicht zum Gerichtstermin erschienen war. Er hatte offenbar Angst um seine Familie, nachdem er bedroht worden war und vor seinem Haus ein Auto abgefackelt worden war.

Nach ihrem Sieg vor Gericht konnten die Linksradikalen in die besetzten Räume in der Rigaer Straße 94 zurückkehren. Der Berliner CDU-Chef Kai Wegner rief SPD und Grüne zum gemeinsamen Kampf gegen den „linken Mob“ auf.

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