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Seit Jahresbeginn in Berlin 151 Autos angezündet

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Seit Jahresbeginn wurden in Berlin 151 Autos angezündet. (Screenshot: YouTube)
Seit Jahresbeginn wurden in Berlin 151 Autos angezündet. (Screenshot: YouTube)

Die Zahl der Brandanschläge in Berlin verharrt auf hohem Niveau. Dieses Jahr wurden bereits 151 Autos angezündet. Bei 22 Taten mit teils mehreren angezündeten Wagen gab es eine politische Motivation, teils links teils rechts.

Seit Jahresbeginn wurden in Berlin 151 Autos angezündet. (Screenshot: YouTube)
Seit Jahresbeginn wurden in Berlin 151 Autos angezündet. (Screenshot: YouTube)

Seit Jahresbeginn haben Brandstifter in Berlin 151 Autos angezündet. Dies teilte die Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Davon wurden 33 Wagen aus einer politischen Motivation heraus angegriffen, 20 Firmenfahrzeuge und 13 Wagen von Privatleuten.

Von den damit verbundenen 22 politisch motivierten Taten werden 14 dem linken und 8 dem rechten Spektrum zugerechnet. Bei den politisch motivierten Brandstiftungen übernimmt der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen.

Seit Beginn des Jahres bis einschließlich 21. Juli wurden neben den 33 direkt angezündeten Wagen weitere 69 Fahrzeuge durch übergreifende Flammen beschädigt, zitiert das Neue Deutschland die Angaben der Polizei.

Insgesamt seien 15 Verdächtige ermittelt worden. Die Anzahl der Taten ist demnach leicht niedriger als noch im Jahr 2016. Auffällig sei, dass in diesem Jahr mehr Brandstiftungen von vermutlich rechten Tätern verübt wurden.

Bei den meisten Taten gibt es laut Polizei keinen politischen Hintergrund. Stattdessen kämen Vandalismus, gezielte Racheaktionen im privaten Umfeld oder Versicherungsbetrug in Frage. Es würden auch Autos in Brand gesteckt, um auf diese Weise andere Straftaten zu verdecken.

Die meisten Fälle gab es dieses Jahr bisher in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Mitte. Vor allem im Umfeld der Rigaer Straße in Friedrichshain ist die Zahl der Brandstiftungen und anderer Angriffe auf Autos weiterhin hoch.

Im vergangenen Jahr waren 374 direkt angegriffene Fahrzeuge erfasst worden, etwa doppelt so viele wie noch 2015. Bei 118 Fällen gingen die Ermittler letztes Jahr von politischen Motiven aus. Weitere 177 Autos wurden durch die Feuer in Mitleidenschaft gezogen.

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