Wagenknecht/Lafontaine gegen offene Grenzen für alle

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Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kritisiert erneut die eigene Partei. Statt offene Grenzen für alle zu fordern, sollten sich Linke für ein Ende der Waffenexporte einsetzen. Ihr Ehemann Oskar Lafontaine sieht das ähnlich.

Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine (hier während des letzten Bundestagswahlkampfs) sind gegen offene Grenzen für alle. (Screenshot: YouTube)
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine (hier während des letzten Bundestagswahlkampfs) sind gegen offene Grenzen für alle. (Screenshot: YouTube)

Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, widerspricht der Forderung aus ihrer Partei nach einem eigenen Konzept für ein Einwanderungsgesetz, wie es unter anderem die Linken-Vorsitzende Katja Kipping verlangt.

„Ich finde, Linke sollten sich bemühen, seriöse Vorschläge zu machen“, sagte Sahra Wagenknecht der WELT. Seriös sei es, sich für ein Ende der Waffenexporte in Spannungsgebiete und ein Ende der Ausplünderung armer Länder einzusetzen.

Die im Linken-Programm festgehaltene Forderung nach „offenen Grenzen für alle Menschen“ hält ist nach Ansicht der Linken-Fraktionschefin eine „Zukunftsvision“ und „keine Forderung für die heutige Welt“.

Unterdessen drängt Sahra Wagenknechts Ehemann, der saarländische Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine, seine Partei zu einem Kurswechsel in Richtung Begrenzung der Zuwanderung. Er sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland:

Da eine Gesellschaft ebenso wie jeder einzelne Mensch nur in begrenztem Umfang helfen kann, kommt auch die Linke an einer Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung nicht vorbei.

Zwar ist die Aufnahme von politisch Verfolgten und von Kriegsflüchtlingen nach Ansicht von Oskar Lafontaine eine „moralische Verpflichtung“. Doch zugleich sagt er: „Ein Bleiberecht und 1.050 Euro für alle, die zu uns kommen, sind wirklichkeitsfremd.“

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55 KOMMENTARE

  1. Frau Barbara Nollau-Losemann die Lösung heißt dann wohl Jeder für sich und Zahn um Zahn? Diktatur und Unterdrückung. Sie werden sehen das in solchen Systemen die Schwächsten noch schwerer werden und warum gibt Es diese Probleme nicht nur bei uns sondern überall in jedem System. Denken Sie nicht das man Ausgrenzung nur durch keine Grenzen vermeidet oder durch noch mehr. Bei ihrer Auffassung beißt sich die Katze in den Schwanz. Nix weiter. Schlimmer als 33 seit ihr.

  2. Uwe was schreibst du denn da für ein Müll““!!! Eine Grenze die besteht ist eine Grenze…eine scharf bewachte Grenze…ich gehe noch weiter eine hochspannungssicherungszaun ist eine ansolout sichere und konsequente Grenze…eine Grenze ist eine Grenze… Und diese ist zu beachten zu akzeptieren…sonst ist es keine ,,grenze“,.das dumme geschwätz ohrr das kann man nicht machen….jeder hat sich an eine Regel zu halten auf der Welt….sonst brauch man für nichts mehr Regelungen treffen ….es wird doch unehrlich argumentiert…in Wirklichkeit gehts doch um liberale Zuwanderung…um in Europa und speziell so wir unser Land ..den Kapitalismus die Gesellschaft als solches am laufen zu halten…unsere Frauen in Europa..größtenteils siehe auch FB …laufen doch nicht mehr ganz richtig im Kopf. ..und somit gibts kein Nachwuchs in normaler ausreichender Größenordnung.. Wenn da nn noch der ,,Bildungsgrad“ ,,höher hoch“ist dann verführt diese waren und Dienstleistungsgesellschaft so räumt kapitalismus die Frauen so derart und das streben im Beruf da sich zu etablieren derart das Nachkommenschaft von Desinteresse ist..oder vertagt wird…wos bei Frau dann nicht mehr geht..und es dann so ist…sowie man wird einfach bequem…und will ueberhaupt garkeine…bzw entwickelt ansichten die Gesellschaft negativ auch weltweit zu sehen. .und wollen als Entschluss keine Kinder in die Welt setzten“…_so habe ich die Sachlage in Erfahrung gebracht…bzw ist mein kombinierter erfahrungsstand

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