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Reportage

Theresa May ruft zu gelebter Normalität auf

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Theresa May gelebte Normalität
Nach Ansicht von Premier Theresa May bekämpft man den Terrorismus am besten, indem man so lebt, als hätte es ihn nicht gegeben. (Screenshot: YouTube)

Die Antwort von Premierministerin Theresa May auf den Terroranschlag in London mit vier Todesopfern und mindestens 40 Verletzten ist deutlich. Man müsse der Gewalt mit millionenfach gelebter Normalität begegnen.

Theresa May gelebte Normalität
Nach Ansicht von Premierministerin Theresa May bekämpft man den Terrorismus am besten, indem man so lebt, als hätte es ihn nicht gegeben. (Screenshot: YouTube)

Am Mittwoch hatte ein Terrorist mit Bart im Londoner Parlamentsviertel drei Menschen getötet. Der Täter ist ein gebürtiger Brite und war dem britischen Geheimdienst MI5 bekannt, weil er vor einigen Jahren wegen Verbindungen zum gewalttätigen Extremismus aufgefallen war.

Der Islamische Staat hat den Terroranschlag in London für sich beansprucht. Ein „Soldat“ des IS habe die Operation durchgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amaq im Internet. Diese Nachricht ist wohl echt. Denn auf demselben Weg hatte sich der IS auch zu anderen Attentaten in Europa bekannt.

Die britische Premierministerin Theresa May sagte am Donnerstag im Unterhaus, dass es die beste Antwort auf den Terrorismus sei, der Gewalt millionenfach mit gelebter Normalität zu begegnen. Der Angreifer sei nur wenige Meter vor dem Eingang des Parlaments gestoppt worden.

Polizisten hatten den Angreifer auf dem Gelände des Parlaments erschossen, nachdem dieser den unbewaffneten Polizeibeamten Keith Palmer mit einem großen Messer attackiert hatte. Der 48-jährige Ehemann und Vater war wenig später verstorben.

Der Terrorist war zunächst auf der Westminster-Brücke mit einem Mietwagen in Passanten gerast. Dabei tötete er einen Mann und eine Britin mit spanischen Wurzeln, die gerade ihre Kinder von der Schule abholen wollte. Anschließend erstach er den Polizisten.

Premierministerin Theresa May nannte die Nationalitäten der bisher bekannten Verletzten. In Krankenhäusern lägen noch zwölf Briten, drei französische Schüler, sowie etliche Verletzte aus weiteren Ländern, darunter Deutschland, Polen, Südkorea und den USA.

Zwar begann das britische Parlament seine Sitzung am Donnerstagvormittag mit einer Schweigeminute. Doch dann gingen die Abgeordneten bereits wieder zur normalen Tagesordnung über und sprachen über Handelspolitik.

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