Paris-Attentäter spähte deutschen Reaktor in Jülich aus

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Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam hat die Kernforschungsanlage Jülich (NRW) ausgespäht. Ermittler fanden in seiner Wohnung unter anderem Fotos vom Chef der Anlage.

Salah Abdeslam festnahme molenbeek
Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam bei seiner Festnahme am 18. März in Molenbeek. (Screenshot: YouTube)

Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam hat einem Bericht zufolge Unterlagen zum nordrhein-westfälischen Atomforschungszentrum Jülich in seiner Wohnung aufbewahrt. Es geht um seine Wohnung in der Brüsseler Islamistenhochburg Molenbeek.

Neben ausgedruckten Internet-Artikeln zur Kernforschungsanlage Jülich fanden die Ermittler auch Fotos von deren Vorstandschef Wolfgang Marquardt, berichtet die Hannoversche Allgemeine unter Berufung auf Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums.

Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen soll Ende März mehrere Mitglieder des Bundestags-Kontrollgremiums in streng vertraulichen Vier-Augen-Gesprächen über den Fund in der Brüsseler Wohnung des Islamisten unterrichtet haben.

Salah Abdeslam in Brüssel festgenommen

Abdeslam konnte nach den Attentaten in Paris am 13. November mit 130 Todesopfern in Molenbeek untertauchen. Dort wurde der französische Staatsbürger kurz vor den Brüsseler Terroranschlägen gefasst.

Wegen der Festnahme griffen Muslime die Polizei an und nannten den Paris-Attentäter ihren „Helden“, berichtete EXPRESS. Auch die muslimischen Anschläge von Brüssel am 22. März mit 32 Todesopfern gelten als Vergeltung für die Festnahme von Salah Abdeslam.

In Anschluss an die Attentate von Brüssel war bereits bekannt geworden, dass die Islamisten einen belgischen Atomforscher ausgespäht und Filmaufnahmen seiner Wohnung gemacht hatten. Es wurde wird vermutet, dass die Islamisten von dem Atomforscher radioaktives Material für eine schmutzige Bombe erpressen wollten.

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