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„Allahu Akbar“ in Marseille: Mann tötet zwei Frauen

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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„Allahu Akbar“ am Bahnhof Saint Charles in Marseille. Ein Messer-Mann tötete zwei Frauen. (Screenshot: N24)
„Allahu Akbar“ am Bahnhof Saint Charles in Marseille. Ein Messer-Mann tötete zwei Frauen. (Screenshot: N24)

Auf dem wichtigsten Bahnhof von Marseille hat ein Mann „Allahu Akbar“ gerufen und zwei Frauen mit einem Messer getötet. Dann wurde er von Soldaten erschossen. Die Behörden vermuten einen terroristischen Hintergrund.

„Allahu Akbar“ am Bahnhof Saint Charles in Marseille. Ein Messer-Mann tötete zwei Frauen. (Screenshot: N24)
„Allahu Akbar“ am Bahnhof Saint Charles in Marseille. Ein Messer-Mann tötete zwei Frauen. (Screenshot: N24)

Am Sonntag hat ein Mann auf dem Bahnhof Saint Charles in der französischen Stadt Marseille mit einem Messer zwei Frauen getötet. Nach Angaben aus französischen Sicherheitskreisen gelang es Soldaten, den Mann zu erschießen. Die in ganz Frankreich für Terrorfälle zuständige Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen.

Gegen 13:45 Uhr eröffneten Soldaten der Anti-Terror-Operation Sentinelle im Marseiller Bahnhof Saint-Charles Uhr das Feuer auf den Täter eröffneten, heißt es aus Polizeikreisen. Die Soldaten waren vor Ort, weil seit dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ Militärs unter anderem auch auf vielen Bahnhöfen des Landes patrouillieren.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben und versuchten Mordes an Amtspersonen eingeleitet. Laut Augenzeugenberichten rief der Mann bei der Attacke „Allahu Akbar“. Schon weniger als eine Minute später wurde er demnach von den Soldaten erschossen.

Seit Monaten verüben Muslime in Frankreich immer wieder Terroranschläge auf Sicherheitskräfte. So war etwa Anfang August in einem Pariser Vorort ein Mann mit einem Auto in eine Gruppe Soldaten gerast. Dabei verletzte er sechs Militärangehörige.

Der Angriff von Marseille ereignete sich zwei Tage vor einer Abstimmung im französischen Parlament über einen Entwurf für ein Anti-Terrorgesetz. Demnach sollen bestimmte Maßnahmen des seit den Anschlägen am 13. November 2015 in Paris mit 130 Toten geltenden Ausnahmezustands nunmehr in dauerhaftes Recht überführt werden.

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