Evangelische Kirche will sich auf Homo-Ehe konzentrieren

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Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg will sich mit ihrem Wagen beim Christopher Street Day in Berlin ganz auf die Homo-Ehe konzentrieren. Pläne zur Verteilung von Kondomen und Gleitgel habe man daher verworfen.

Die Evangelische Kirche will sich beim CSD in Berlin ganz auf die Homo-Ehe konzentrieren. (Foto: Facebook)
Die Evangelische Kirche will sich beim CSD in Berlin ganz auf die Homo-Ehe konzentrieren. (Foto: Facebook)

Kürzlich hatten wir berichtet, dass die Evangelische Kirche mit einem eigenen Wagen beim Christopher Street Day am kommenden Samstag, den 22. Juli, in Berlin  teilnehmen wird. Dies hat die Landeskirche in einer Pressemitteilung nun erneut bekräftigt.

Allerdings weist die Evangelische Kirche darauf hin, dass man Überlegungen zur Verteilung von Kondomen und Gleitgel verworfen hat. Diese sollten Sprüche wie „Für Huren* und Heilige*. Trau Dich!“ tragen und gegen Rechts werben.

In der Pressemitteilung der Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz heißt es:

Richtig ist, dass sich die Berliner Kirchenkreise dazu entschlossen haben, sich erstmals mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day zu beteiligen. Schirmherrin ist die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein.

Auf dem Wagen wird für die kirchliche Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren geworben. Denn die Landessynode steht dafür ein, dass auch gleichgeschlechtliche Paare, die verlässlich, dauerhaft miteinander leben und wechselseitig Verantwortung füreinander tragen wollen, Ihre [sic!] Partnerschaft unter den Segen Gottes stellen können. Die Landessynode der evangelischen Kirche hatte diesen Beschluss 2016 gefasst.

Auf dem CSD-Wagen der Berliner Kirchenkreise werden – anders als berichtet – weder Kondome noch Gleitgel verteilt werden. Dazu bestanden in der Vorbereitungsgruppe Überlegungen, die dann allerdings verworfen wurden, um die Konzentration auf die Botschaft der „Trauung für alle“ zu stärken.

CSD-Truck Evangelische Kirche
UPDATE: So sah der CSD-Truck der Evangelischen Kirche aus. (Screenshot: YouTube)

Evangelische Kirche mit CSD-Truck für 140 Mann

Auf dem CSD-Truck der Evangelischen Kirche sollen auf zwei Etagen etwa 140 Personen Platz finden. Nach Auskunft von Pfarrerin Stefanie Hoffmann wird es auf dem Truck einen Klapptresen für Getränke geben, ein Dixie-Klo und Lautsprecher-Boxen mit einer Stärke von 8.000 Watt.

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat rund 22 Millionen Mitglieder. Zwar erhalten Schwule und Lesben von der EKD bundesweit zumindest einen Segen für ihre Partnerschaft. Doch wie genau man diesen Segen spendet, dafür haben die 20 Landeskirchen der EKD unterschiedliche Regeln.

In Berlin und Brandenburg können sich gleichgeschlechtliche Paare bereits seit dem 1. Juli 2016 kirchlich trauen lassen. Im August letzten Jahres fand die erste homosexuelle kirchliche Hochzeit in Berlin statt. Der Traugottesdienst für Homosexuelle sieht hier genauso aus wie bei einer normalen Eheschließung, mit Trauversprechen und Ringwechsel.

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58 KOMMENTARE

  1. Muss man bei ner Homoehe so auf den Vierfüßlerstand gehen ? Ist ja schlimm, vor allem für die Knie … 🙁 Das würde doch Abends im Ehebett auch genügen, oder ?

  2. Die Presse wird mit Hilfe widerlichen Gutmenschen-Genderwahn-Frühsexualisierung ,Verbänden,und Vereine tagtäglich perverser, die armen Kinderseelen, die da mit reingerissen werden, pfui deivel

    • Gute Frage, warum gehen die verhassten “Heten” nicht so auf die Straße, in einem Wagen wo sich Mann und Frau an die ***** und den ***** greifen und sich gegenseitig die Zunge in den Hals schieben?

    • Werner Callies. Wenn ihr uns so hasst, warum wollt ihr dann unbedingt genauso spießig heiraten??? Wie doof ist das bitte? Ich meine, mir ist es ja im Prinzip egal wer was macht, nur macht das doch einfach unter euch ab!! Ihr interessiert euch mit Sicherheit auch nicht für die Rechte von Kindern oder Müttern… Es sei denn es geht mal wieder nur um Homoadoption oder sowas.

  3. Die evang. Kirche will …. Das ist schon ein Paradoxon schlechthin.
    Knapp 8% der Bevölkerung ist davon “betroffen” und dann so ein Fass aufmachen ist schon irgendwie lächerlich.
    Aber mehr als 95% haben ein Bankkonto und dass das Bankgeheimnis gekippt wurde, interessiert anscheinend keinen.
    Aber solche Bilder wie oben gehören in der Öffentlichkeit nicht vor die Augen von Kindern! Sie können sich zu Hause verrenken wie sie wollen, interessiert keine S.., aber in der Öffentlichkeit haben solche Szenen nichts zu suchen.

  4. Warum werden bei dem Thema eigentlich immer die Fetische gezeigt, wie als Hund verkleidet auf allen Vieren zu kriechen, als wenn das das Wesen der Schwulen Community wäre und die Mehrheit so drauf wäre. Das ist dann wie in allen Gruppen das zehntel Prozent, das stark auffällt. Als wenns keine vernünftigeren Bilder von der Veranstaltung gäbe.

  5. Ganz ehrlich das Bild hat weder was mit homoehe noch etwas mit dem Thema zu tun . Zu Artikel Bild kann ich für mich nur sagen Brauch ich nicht … Freiheit heißt glaub ich nicht das ich das gut finden muß und auch öffentlich auf die Straße gehört es schon gar nicht , zwingen mir etwas auf ….. Freiheit ist was anderes

  6. damit den leuten auf dem bild das menschsein abgesprochen werden kann und sie als dreck deutschlands bezeichnet werden können. so wie in den kommentaren hier bereits geschehen. da es ja auch keinen “hetendreck” gibt, nicht wahr?? das ist ja wohl alles so gewollt hier, die provokation…

  7. …..und sie sagen, das sei alles ganz normal……, ja, ja, es gibt noch Schlimmeres. Das ist immer wieder ein Argument, um u.a. derartige HundeSzenen in der ÖFFENTLICHKEIT (!) gutzuheißen. Auf die Anwesenheit von Kindern wird keine Rücksicht genommen. Wo bleiben hier die Aufsichtbehörden und Jugendämter, die für das Kindeswohl zuständig sind ?

  8. Die Kirchen sind schon immer Schweine, im Mittelalter der Hexenwahn und die verhurten Päpste im alten Rom, in Regensburg der Kindesmissbrauch jetzt die Homoevangelische Kirche in Berlin. Ich bin nie in einer Kirche Mitglied gewesen, bin meiner Mutter ewig dankbar, daß sie mich NICHT hat taufen lassen . Kirche………. pfui Teufell !!!!!!!!!!!!!!!!!1

  9. gegenfrage….warum demonstriert man so provokant das anderssein , wenn man doch eigentlich verständnis erwirken möchte ?
    warum gibt es diskussionen um nippel bei facebook, wenn bei solchen prozessionen kinder mitlaufen ?
    was die fotografiererei anbelangt, so sucht man sich als fotograf natürlich das spektakulärste motiv ….logisch oder ?

  10. Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum „bekehrt“, — man muss krank genug dazu sein…

    Friedrich Wilhelm Nietzsche
    (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

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