Linksextremistin Delphine U. alias „Thunfisch“ wieder frei

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Die Linksextremistin Delphine U. alias „Thunfisch“ steht vor Gericht, weil sie Polizisten mit Steinen beworfen haben soll. Nun erhält sie Haftverschonung. Bei Anschlägen war wiederholt ihre Freilassung gefordert worden.

Delphine U. Thunfisch
„Free Thun!“ Diese Forderung wurden den Linksextremisten nun erfüllt. (Screenshot: YouTube)

Am Freitag begann vor dem Amtsgericht der Prozess gegen Delphine U. mit dem Aliasnamen „Thunfisch“. Die 24-Jährige soll sich bei einer Demo in der Rigaer Straße an Gewalt gegen Polizisten beteiligt haben.

Die französische Studentin war am 21. November 2016 in Bielefeld festgenommen worden und hatte seit dem 29. November in der JVA Lichtenberg eingesessen. Zum Prozessbeginn bekam sie nun Haftverschonung.

Damit ist einer Forderung der unbekannten Täter erfüllt, die in der Nacht zum Donnerstag in einer Tiefgarage in der Rigaer 21 Autos beschädigt hatten. Denn neben „Fight Gentrification“ schmierten sie auch „Free Thun!“ an die Häuserwand.

In den letzten Monaten gab es eine ganze Reihe von Anschlägen und Graffitis, die eine Freilassung von „Thunfisch“ forderten. Auch die Farbbeutel an der JVA Lichtenberg galten laut Staatsanwältin diesem Ziel.

Der jungen Frau wird vorgeworfen, dass sie sich am 9. Juli 2016 an Gewalttätigkeiten gegen Menschen und Sachen beteiligt habe, dass sie dabei ein gefährliches Werkzeug bei sich geführt und Widerstand geleistet habe. Im Juristendeutsch heißt das

  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte,
  • Landfriedensbruch,
  • Körperverletzung und
  • Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Delphine U. nahm am 9. Juli 2016 an der sogenannten „Kiezdemo gegen Verdrängung“ teil. Wegen der extremen Gewalt und Zerstörung berichteten wir damals unter dem Titel „Linker Straßenterror wütet in Friedrichshain“.

In ihrem Rucksack trug Delphine U. ein Klappmesser mit Holzgriff. Um 21:44 Uhr vermummte sie sich. Nachdem die Polizei den Aufmarsch für beendet erklärt hatte, waren sie und ihr Freund Sadiem Y. (25) im „schwarzen Block“, aus dem Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen, geschlagen und getreten wurden.

Delphine U. und ihr Freund behinderten die Polizei dabei, Steinewerfer festzunehmen, indem sie sich unterhakten und eine Barriere bildeten. Die Angeklagte warf sich zu Boden und krallte sich mit voller Kraft in den linken Oberschenkel eines Beamten, der dadurch seinem Kollegen gegen einen Angriff von Sadiem Y. nicht helfen konnte.

„Die Angeklagte grub sodann mit beiden Händen mindestens 10 Schottersteine aus einem Gleisbett aus und warf diese auf die westliche Fahrbahnseite der Warschauer Straße, wo sich andere Randalierer mit diesen versorgten“, zitiert die B.Z. aus der Anklageschrift.

Danach habe sie selber einen Schotterstein aufgenommen und sich mit ihrem Freund zu diversen Schwerpunkten der Auseinandersetzung begeben. Ihrer Festnahme wenig später widersetzte sie sich. Sie ließ sich zu Boden fallen und rollte umher, um dem Griff der Beamten zu entkommen.

Delphine U. alias „Thunfisch“ lebt in einer Wohngemeinschaft in Münster. Die Französin gab an, in Paris zu studieren und gilt laut Staatsanwältin als Unterstützerin der linken Szene in Münster. Bisher hat sie sich nicht geäußert. Der Prozess wird in zwei Wochen fortgesetzt.

Ihr Freund Sadiem Y. wurde bereits am Dienstag wegen Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu einem Jahr und sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

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21 KOMMENTARE

  1. Bei einem Justizminister, der linksradikale Bands lobt,bei einer Vorsitzenden des Bundestages, die Nationalstolz und das eigene Volk hasst, bei grünen Abgeordneten, die denen, die länger da sind den Tod wünschen, bei linken Schlägerverbänden, die vom Staat finanziert werden, wunder mich das nicht.
    Es läuft vieles falsch in Deutschland aktuell. Rot-rot-grün ist in weiten Teilen gegen das Deutschland wie es seit vielen Jahrhunderten kulturell besteht und auch die CDU hat kein Interesse mehr am bewahren.
    Denkt bei den nächsten Wahlen daran Leute.

  2. Seh ich das richtig, dass sich hier Gewalt und Erpressung gebeugt wurde?
    „Zum Prozessbeginn bekam sie nun Haftverschonung.

    Damit ist einer Forderung der unbekannten Täter erfüllt, die in der Nacht zum Donnerstag in einer Tiefgarage in der Rigaer 21 Autos beschädigt hatten. Denn neben „Fight Gentrification“ schmierten sie auch „Free Thun!“ an die Häuserwand.“

  3. Die können sich Dank einer zweifelhaft orientierten Spitze der Justiz alles sorgenfrei erlauben. Auch den Links Faschisten sollte man jegliche finanzielle Unterstützung streichen und diesem Sumpf trocken legen

  4. Ja nun, Berlin hat Rot-Rot-Grün gewählt. Also regt euch doch nicht auf, liebe „andere“ Bewohner der Rigaer, wenn man eure Autos abfackelt. Regt euch nicht auf, wenn man historische Parks abholzt, wenn Kopftuchlehrerinnen Entschädigung kriegen in einem säkulären Staat. Regt euch nicht auf, wenn ihr nachts nicht mehr mit der U5 fahren wollt, wenn ein Bürgerbegehren bezüglich Tempelhofer Feld ad absurdum geführt wird, ein Senat so zerstritten ist, dass er wohl das Ende der Legislaturperiode nicht erreichen wird….usw. usw…..

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