Zahl der Asylsuchenden im August steigt deutlich

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Im August kamen so viele Asylsuchende nach Deutschland wie in keinem anderen Monat dieses Jahres bisher. Die meisten Neuankömmlinge stammen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, der Türkei und Nigeria.

Im August kamen 16.312 neue Asylsuchende nach Deutschland. (Screenshot: YouTube)
Im August kamen 16.312 neue Asylsuchende nach Deutschland. (Screenshot: YouTube)

Im August sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums 16.312 Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Das waren 1.243 mehr Neuankömmlinge als im Juli und rund 4.000 mehr als im Juni. Die meisten Personen stammten aus

  • Syrien (3.893),
  • dem Irak (2.094),
  • Afghanistan (1.062),
  • der Türkei (962, mehr als doppelt so viele Fälle wie im Juni) und
  • Nigeria (653).

Damit war der August in diesem Jahr der Monat mit den meisten Neuankömmlingen. Insgesamt kamen seit Anfang des Jahres 123.878 Asylsuchende nach Deutschland. Das ist ein Rückgang gegenüber den ersten acht Monaten des Vorjahres, als teils die Balkanroute noch offen war, um 74 Prozent.

Rückgang der offenen Asylverfahren im August

Die Zahl der offenen Verfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sank im August auf 114.202 zurück. Innerhalb eines Jahres konnten mehr als 400.000 Altfälle abgebaut werden. Am 31. August 2016 waren noch rund 576.500 Verfahren nicht entschieden gewesen.

Ein Fünftel der Asylsuchenden wurden als Flüchtlinge anerkannt, weitere 15 Prozent erhielten den sogenannten subsidiären Schutz. Dieser schließt nach aktueller Gesetzeslage den Familiennachzug bis März 2018 aus.

Fünf Prozent der Asylsuchenden erhielten zumindest ein Abschiebeverbot. Mehr als ein Drittel der Asylanträge (36 Prozent) wurden abgelehnt. Die übrigen Fälle erledigten sich anderweitig, beispielsweise weil ein anderer EU-Staat für das Verfahren zuständig war.

Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) werden Asylverfahren bei neuen Fällen aus diesem Jahr inzwischen im Durchschnitt innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen. Dies sei ein verlässlicher Zeitraum.

„Wir haben unser Ziel erreicht, dass Asylsuchende zeitnah Gewissheit darüber haben, ob sie in Deutschland ein Aufenthaltsrecht haben“, zitiert die WELT den Minister. Die verkürzte Dauer bei Neuverfahren zeige auch, dass die auf den Weg gebrachten Maßnahmen greifen.

Am letzten Wochenende war bekannt geworden, dass die Bearbeitungsdauer eines Asylantrags im Schnitt bei fast einem Jahr liegt. Das Bundesinnenministerium begründet dies mit dem Abbau von Altfällen, die sich in der Statistik auswirken.

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40 KOMMENTARE

  1. alles Länder in denen aktuell kein Krieg ist^^ vor was flüchten die?begangene Verbrechen?zu schönem Wetter?Faulheit?Fernweh?um zu morden,vergewaltigen und rauben?da wird man wohl wieder viele Einzelfälle und kulturelle Bereicherungen in den kommenden Monaten zu lesen bekommen

  2. Familiennachzug?
    Systemgesteuerte Medien?
    Politiker die Lügen das sich die Balken biegen?
    Nächtliche Flüge und Bustranfers aus der Türkei, Griechenland und Italien?
    Noch Fragen?
    Ich weiß, Dein Kommentar war eine Satire.

  3. Ich denke 2015 darf sich nicht wiederholen ?????? Ja das Gesindel wird jetzt wohl mit Schiffen gleich abgeholt. Es ist bald Wahl !!! Wir werden nur belogen, Tomaten sind für Merkel und Konsorten viel zu schade !

  4. Die Pinocchiopresse und ihren Politikgesteuerten Journalisten den Linken verheimlichen solche Nachrichten, wenn nicht durch Zufall einer diese Aufgreift. Diese mehr damit beschäftigt sind Wahlprognosen zu kommentieren!!

  5. Ich dachte es kommt keiner mehr nach Deutschland? Und wozu Asylanträge bearbeiten ( 1 Jahr lang) – ob abgelehnt oder nicht – die bleiben ja doch – wozu also das Prozedere!

  6. Für Wähler:Ich habe Angst was nach der Wahl noch alles passiert in Deutschland,Wahlversprechen sind nur vor der Wahl.Es wird einiges auf uns zu kommen.
    Viel mehr Flüchtlings Zustrom,Familien Nachzug im grossen Stil,Flüchtlingsabkommen mit der Türkei,Erweiterung der Euro Mitglieder,Griechenland Rettung(nachher Europa Rettung),Diesel Fahrverbote usw.Für uns normalen Bürger bleibt nichts mehr ausser Wahlversprechen.

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