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Vater und Sohn verprügeln die falschen Flüchtlinge

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Guben Vater und Sohn verprügeln die falschen Flüchtlinge
Erst die Polizei konnte Vater und Sohn von den falschen Flüchtlingen trennen und den Irrtum aufklären. (Screenshot: YouTube)

In Guben hatte eine 13-Jährige ihren Vater per Handy zu Hilfe gerufen, weil sie von mehreren Flüchtlingen betatscht wurde. Der eilte zusammen mit dem Bruder des Mädchens zum Tatort. Doch dort verprügelten sie versehentlich die falschen Flüchtlinge.

Guben Vater und Sohn verprügeln die falschen Flüchtlinge
Erst die Polizei konnte Vater und Sohn von den falschen Flüchtlingen trennen und den Irrtum aufklären. (Screenshot: YouTube)

In Guben (Spree-Neiße) hatte am Montagabend eine 13-Jährige ihren Vater per Handy alarmiert, dass sie von Flüchtlingen „betatscht“ worden war. Daraufhin eilte der 41-Jährige der Tochter gemeinsam mit dem 19 Jahre alten Bruder des Mädchens zur Hilfe.

In der Innenstadt von Guben trafen Vater und Sohn in der Innenstadt auf eine vierköpfige Gruppe von Flüchtlingen, die sie für die Täter hielten, und prügelten sofort auf sie ein, zitiert die Berliner Zeitung eine Mitteilung der Polizei vom Dienstag.

Die vier angegriffenen Asylbewerber wurden bei dem überraschenden Angriff verletzt. Erst die alarmierte Polizei konnte das Handgemenge beenden. Und wie sich dann herausstellte, hatten die vier Asylbewerber gar nichts mit dem sexuellen Übergriff auf das Mädchen zu tun.

Ein anderer Asylbewerber berichtete der Polizei vor Ort, ein Landsmann sei der wahre Täter. Weil der 18-Jährige seinen Bekannten wegen des Übergriffs auf das Mädchen zur Rede stellen wollte, wurde er von diesem niedergeschlagen.

Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Körperverletzung durch Vater und Sohn sowie wegen sexueller Belästigung einer Minderjährigen durch den Landsmann des Zeugen.

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Thomas Breithaupt

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