Reportage
So verschwendet Ursula von der Leyen unsere Steuergelder
Laut einem Bericht des Bundesrechnungshofs gibt das Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen hunderte Millionen für externe Berater aus. Nach Ansicht der Prüfer bedeutet das doppelte Arbeit und Verschwendung.

Der Bundesrechnungshof kritisiert Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Denn statt Ressourcen in ihrem Resort zu nutzen, beauftragt sie immer wieder für viele hundert Millionen Euro externe Berater.
Die externen Berater würden sich „regelmäßig auf planende und koordinierende Funktion“ beschränken, zitiert die BILD aus dem Bericht des Bundesrechnungshofs. Die „zeitaufwändigen Erhebungen und Auswertungen“ für die Berater müsse das Verteidigungsministerium dann aber selber leisten.
Ursula von der Leyen zahlt 208 Millionen Euro
Die teuren Aufträge an externe Berater bedeuteten nicht nur doppelte Arbeit, sondern kosteten den Steuerzahler viel Geld. Erst vor kurzem hat Ursula von der Leyen einen weiteren Beratervertrag für drei Jahre im Umfang von 208 Millionen Euro ausgeschrieben. Damit soll der ineffiziente Rüstungsbereich der Bundeswehr auf Vordermann gebracht werden.
Die Rechnungsprüfer empfahlen der Ministerin, auf externe Berater zu verzichten und die Arbeiten vollständig im eigenen Resort machen zu lassen. Das zuständige Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) verfügt immerhin über 5.200 Mitarbeiter.
Das Verteidigungsministerium hat die Kritik des Bundesrechnungshofs als „zu pauschal“ zurückgewiesen. Mit dem neuen Beratungsetat würden 2.000 Rüstungsprojekte gemanagt. Eine Sprecherin zur BILD: „Ein professionelles Rüstungsmanagement, das in Engpässen auf externe Unterstützung zugreifen kann, spart unter dem Strich Geld.“


