Reportage
TV-Spot fordert Multi-Kulti: „Es gibt kein Zurück!“
„Schweden wird als ein sicherer Zufluchtsort gebraucht“, heißt es in einem dortigen TV-Spot. Die Schweden sollten endlich einsehen, dass es in ihrem Land andere Sprachen und Gebräuche gibt und dass dies gut so ist.

Die mit Steuergeld finanzierte schwedische Organisation Individuell Människohjälp (IM) hat im Fernsehen die Anzeige „Das neue Land“ geschaltet. Darin fordert sie die einheimischen Schweden dazu auf, sich in die neue multikulturelle Gesellschaft in Schweden zu integrieren.
In dem Spot erscheinen neben schwedischen Gesichtern vor allem Gesichter von Menschen Alle schauen fröhlich in die Kamera. Dabei werden die Forderungen im Hinblick auf das künftige Schweden verlesen. Dies ist die vollständige Übersetzung von IM:
Es gibt keinen Weg zurück: Schweden wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Dies ist eine Tatsache, und gerade Schweden wird gebraucht als ein sicherer Zufluchtsort für Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimatländer zu verlassen. Ein Teil der Bevölkerung wünscht sich zurück. Es ist wichtig, diese Wünsche zu artikulieren und zu diskutieren, jedoch müssen wir auch vorwärtsgehen und gemeinsam einen Weg finden, zusammen zu leben. Denn Europa und Schweden sind vor allem einem ausgesetzt: der Veränderung.
Es ist höchste Zeit einzusehen, dass es neue Generationen von Schweden geben wird, die sowohl andere Kulturen, Sprachen als auch Gebräuche mitbringen und dass dies eine positive Kraft ist. In dem neuen Land geht es darum eine Zukunft zu formen. Schwedisch zu sein handelt um viel mehr als nur Hautfarbe oder Geburtsort. Es muss sowohl ein „du“, „ich“ und „alle zusammen“ geben.
Es sind nicht nur neue Generationen von Schweden, die Teil dieses Integrationsprozesses sind. Alle müssen Teil dieser Integration sein, auch „etablierte“ schwedische Mitbürger. Integration bedeutet nämlich nicht, dass der eine Teil sich an den anderen anpasst oder dass alle gleich denken, handeln und fühlen. Integration handelt viel mehr um Aufeinander zugehen – von beiden Seiten.
Lasst uns eine Zukunft erschaffen, die sowohl auf Realität und einem Glauben in die Zukunft aufbaut. Lasst uns ein Wir-Gefühl formulieren und ein Land schaffen, in dem Hass und Ängste keine Bedeutung mehr zukommt. Wir alle haben das neue Land in uns, in unserer Sichtweise, Gedanken und unseren Taten. Es ist Zeit, dass wir ein Land bauen, auf das wir stolz sein können und welches integrativ und nachhaltig ist – etwas ganz Anderes.
Das neue Land.


