Rabbi: Katalonien ist für die Juden verloren

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Nach Ansicht von Rabbi Meir Bar-Hen ist Katalonien für Juden verloren. Sie sollten nach Israel auswandern. Denn die Terroristen und ihre Unterstützer würden immer stärker, und der Staat tue nichts dagegen. Dies gelte auch für ganz Europa.

Die Juden haben eine lange Geschichte in Barcelona. Doch nach Ansicht von Rabbi Meir Bar-Hen ist es nun Zeit zu gehen. (Screenshot: YouTube)
Die Juden haben eine lange Geschichte in Barcelona. Doch nach Ansicht von Rabbi Meir Bar-Hen ist es nun Zeit zu gehen. (Screenshot: YouTube)

Nach dem Terrorangriff in Barcelona und Cambrils mit mindestens 14 Todesopfern sagt der Rabbi von Katalonien, dass die jüdische Gemeinde in der spanischen Region dem Untergang geweiht ist. Zum Teil liege dies auch am Aufstieg des radikalen Islams und am Unwillen der Behörden, diesem entgegenzutreten.

Rabbi Meir Bar-Hen räten den Juden in seiner Gemeinde schon seit Jahren, Spanien zu verlassen. Das Land sei ein „Zentrum des islamistischen Terrors für ganz Europa“, sagte er in einem Interview mit der Jewish Telegraphy Agency. „Die Juden sind nicht dauerhaft hier“, sagte er sowohl über die Stadt Barcelona als auch über die Region Katalonien.

Ich sage meiner Gemeinde: Denkt nicht, dass wir für immer hier sind. Und ich rate ihnen, Land in Israel zu kaufen. Diese Gegend hier ist verloren. Macht nicht denselben Fehler wie die algerischen Juden und die venezolanischen Juden. Lieber zu früh gehen als zu spät.

Rabbi Meir Bar-Hen kritisiert die Behörden

Teil des Problems ist nach Ansicht von Meir Bar-Hen die große muslimische Gemeinde mit ihren „radikalen Auswüchsen“. Wenn Terroristen und ihre Unterstützer erst einmal bei einem lebten, dann sei es sehr schwierig, sie wieder loszuwerden. „Sie werden nur immer stärker.“ Dies gelte auch für Europa als Ganzes.

Den Behörden und einigen Politikern warf der Imam vor, dass sie dem islamistischen Terrorismus nicht entschieden entgegentreten. So habe die Regierung im April der verurteilten palästinensischen Terroristin Leila Khaled erlaubt, für einen Buchfestival nach Spanien einzureisen.

Am Donnerstagabend war in Barcelona ein weißer Lieferwagen in eine Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 14 Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt. Der Terroranschlag ereignete sich in der Flaniermeile Las Rambas, als diese voller Touristen war. Der Islamische Staat beansprucht den Anschlag für sich.

Zwar hat die Polizei am Freitag in Cambrils fünf der mutmaßlichen Terroristen erschossen, die dort gerade einen weiteren Anschlag planten, und vier weitere Verdächtige verhaftet. Doch der mutmaßliche Fahrer des Tatfahrzeugs, der Marokkaner Younes Abouyaaquoub, konnte fliehen und ist noch immer auf der Flucht.

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4 KOMMENTARE

  1. Wird Zeit ,daß die Juden mal meckern. Die bekommen immer ihren Willen, also Deutschland in die Startlöcher……………..Molems einsperren oder rausschmeißen !!!!!!!!!!Die Juden tun uns nichts und haben Recht, es wird Zeit !!!!!Wenn wir was sagen, sind wir Rechts ,aber Juden doch nicht ? Wie soll das alles noch enden, wir können doch nicht nach Israel, die sind voll. Israel hat die Palästinenser, auch Terroristen !!!

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