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Pfiffe und Plakate gegen Merkel in Finsterwalde

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Erneut gab es Pfiffe und Plakate gegen Angela Merkel, diesmal in Finsterwalde. (Screenshot: YouTube)
Erneut gab es Pfiffe und Plakate gegen Angela Merkel, diesmal in Finsterwalde. (Screenshot: YouTube)

Bei einem Wahlkampfauftritt im brandenburgischen Finsterwalde wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Pfiffen empfangen. Zudem hielten die Menschen Plakate wie „Schnauze voll“ und „Grenzen dicht“.

Erneut gab es Pfiffe und Plakate gegen Angela Merkel, diesmal in Finsterwalde. (Screenshot: YouTube)
Erneut gab es Pfiffe und Plakate gegen Angela Merkel, diesmal in Finsterwalde. (Screenshot: YouTube)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend ist bei ihrem Wahlkampfauftritt im brandenburgischen Finsterwalde mit lauten Pfiffen empfangen worden, die auch ihre gesamte Rede über andauerten.

In Finsterwalde hielten die Merkel-Gegner nun erneut Plakate mit Aufschriften wie „Schnauze voll“, „Grenzen dicht“ oder „Bananenrepublik“ in die Höhe, berichtet die WELT. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Teilnehmer.

Auch Applaus für Merkel in Finsterwalde

Laut Polizeiangaben haben ein 36-Jähriger und ein 39-Jähriger im Bereich der Veranstaltung den Hitlergruß gezeigt. Gegen beide habe man Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Zwei weitere Männer sollen in Finsterwalde mit Fäusten auf andere Besucher eingeschlagen haben. Gegen sie ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung.

Gleichzeitig applaudierten aber auch hunderte Besucher für die Kanzlerin, als diese auf dem Marktplatz auf die Bühne ging. Angela Merkel warb dafür, zur Bundestagswahl zu gehen. „Sie spüren ja hier auf diesem Platz: Es wird am 24. September darauf ankommen.“

Alle müssten sich genau überlegen, mit wem sie „gut und gerne in Deutschland leben können“, so die Kanzlerin. Zwar mache die CDU nicht immer alles richtig, aber sie könne Politik für die Menschen machen.

Kurz zuvor auch Proteste in Torgau

Schon kurz zuvor am Mittwochabend war im nordsächsischen Torgau ein Wahlkampfauftritt der CDU-Chefin massive gestört worden. Die Menschen riefen „Buh“, „Volksverräter“, „Abwählen“ und „Hau ab“. Dennoch zog Merkel ihre gut 30-minütige Rede unbeirrt durch.

Einen Tag hatten Unbekannte die CDU-Chefin in Heidelberg mit zwei Tomaten beworfen. Zuletzt war die Kanzlerin auch bei Wahlkampfauftritten in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt und in Annaberg-Buchholz in Sachsen mit Pfeifkonzerten empfangen worden.

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