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Nato in Panik: Trump könnte Truppen zurückziehen

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Donald Trump Nato Panik Russland
Bei der Nato herrscht Panik. Denn Donald Trump könnte die Einkreisung Russlands stoppen. (Screenshot: YouTube)

Aus Schock über den Wahlsieg von Donald Trump, der die Nato als „überholt“ bezeichnet hat, verschiebt das Bündnis sein geplantes Gipfeltreffen. Zudem hat Putin Trump einen Vorschlag gemacht, der die Nato-Chefs in Panik versetzen dürfte.

Donald Trump Nato Panik Russland
Bei der Nato herrscht Panik. Denn Donald Trump könnte die Einkreisung Russlands stoppen. (Screenshot: YouTube)

Die US-Geheimdienste haben Russland ganz offiziell vorgeworfen, in den US-Wahlkampf eingegriffen zu haben. Angeblich haben russische Hacker all die belastenden Dokumente gegen Hillary Clinton an Wikileaks übermittelt, was Wikileaks-Gründer Julian Assange jedoch bestreitet.

Zwar gibt es bisher keinerlei Belege für eine Verwicklung Russlands in die Bloßstellung von Hillary Clinton als die wohl korrupteste Präsidentschaftskandidatin der US-Geschichte. Doch Fakt ist, dass der russische Präsident Wladimir Putin sich über den Wahlsieg von Donald Trump freut.

Präsident Putin erwartet jetzt eine Besserung der Beziehungen zu den USA, die sich unter dem aktuellen US-Präsidenten Barack Obama immer weiter verschlechtert hatten. Denn der Friedensnobelpreisträger hat die Einkreisung Russlands mit Nato-Truppen fortgesetzt.

Zudem haben Barack Obama und Hillary Clinton im Verlauf der letzten Jahre Putin stets als Kriegstreiber dargestellt, während sie selbst in der Ukraine einen Putsch unterstützten, Libyen angriffen und de facto den Islamischen Staat schufen. Donald Trump hingegen behandelte Russland und den russischen Präsidenten stets mit Respekt.

Präsident Putin will von Trump auch Taten sehen

Doch wenn Donald Trump am 20. Januar ins Weiße Haus in Washington einzieht, dann will Russland auch Taten sehen. Putin-Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass Trump eine Verbesserung in den Beziehungen starten könnte, indem er die Nato dazu bringt, sich von der russischen Grenze zurückzuziehen.

Dieser Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, wo die militärischen Spannungen zwischen der Nato und Russland zu eskalieren drohen. Die Nato verlegt erneut Soldaten nach Osteuropa. Deutschland stellt einen Großteil dieser gegen Russland gerichteten Truppen. Ein Drittel der Deutschen fürchtet bereits einen Krieg.

Tatsächlich könnte Donald Trump die Nato nach seinem Amtsantritt dazu bringen, ihre Truppen von der russischen Grenze zurückzuziehen. Er könnte sogar große Teile der US-Truppen aus Europa abziehen. Bei der Nato ist deshalb bereits blanke Panik ausgebrochen.

Laut einem SPIEGEL-Bericht haben die Strategen im Stab von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg einen geheimen Bericht verfasst, der sich mit einem von Donald Trump veranlassten Rückzug von US-Truppen aus Europa befasst. Nach Ansicht eines deutschen Nato-Offiziers droht sogar ein Rückzug der USA aus der Nato. Das wäre das Ende des Militärbündnisses.

Nato in Panik: Gipfeltreffen auf Sommer verschoben

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wollte eigentlich beim nächsten Gipfeltreffen Hillary Clinton als amerikanische Präsidentin begrüßen. Bei diesem Anlass sollte auch das neue Nato-Gebäude in Brüssel eingeweiht werden.

Doch wegen der Wahl von Donald Trump hat sich das Bündnis nun kurzfristig entschieden, das ursprünglich fürs Frühjahr 2017 geplante Gipfeltreffen auf den Sommer zu verschieben. Die Nato-Führung hat befürchtet, dass Trump wenige Wochen nach seinem Amtsantritt am 20. Januar möglicherweise gar nicht nach Brüssel gekommen wäre.

Donald Trump: Nato ist „überholt“

Tatsächlich hat Donald Trump die Nato im Wahlkampf mehrmals als „überholt“ bezeichnet. Auch hat er angekündigt, dass die USA unter seiner Präsidentschaft nicht mehr für andere Nato-Staaten kämpfen werden, wenn diese nicht dafür bezahlen.

Diesen möglichen Rückzug der USA aus Europa wollen andere bereits für ihre eigenen Ziele nutzen. So fordern etwa EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Unions-Fraktionschef Volker Kauder, Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Schaffung einer eigenen EU-Armee.

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