EU-Grenzschutz soll auch 2017 nicht besser werden

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Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex hat mitgeteilt, dass auch 2017 eine Rekordzahl von Migranten aus Libyen über das Mittelmeer nach Europa kommen wird. Es sei wichtig, dass die anderen Staaten Italien bei der Bewältigung helfen.

EU-Grenzschutzbehörde Frontex 2017
Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex erwartet auch für 2017 eine Rekordzahl von Mittelmeer-Migranten. (Screenshot: YouTube)

Am Mittwoch teilte die EU-Grenzschutzbehörde Frontex mit, dass sich die Europäische Union auch in diesem Jahr auf einen Rekordzustrom von Migranten aus Libyen einstellen soll wie im bisherigen Rekordjahr 2016.

Im vergangenen Jahr habe es von Libyen aus 181.000 „irreguläre Grenzübertretungen“ auf EU-Gebiet gegeben, zitiert das Handelsblatt den Frontex-Direktor Fabrice Leggeri. Dies sei eine Steigerung zum Vorjahr um 17 Prozent. „Wir müssen uns auf dieselbe Zahl gefasst machen.“

Von 2014 bis 2016 kamen insgesamt rund 1,6 Millionen Migranten illegal über das Mittelmeer in die EU. Die Hauptroute startet derzeit in Libyen. Dort herrscht seit dem von der Nato herbeigeführten Sturz des langjährigen Staatsoberhaupts Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos.

Frontex fordert Hilfe für Italien

Die EU geht davon aus, dass die meisten der Mittelmeer-Migranten keinen Anspruch auf Asyl haben. Dennoch will sie auch weiterhin Migranten vor der libyschen Küste aufnehmen und nach Europa holen. Gleichzeitig will sie aber auch Maßnahmen gegen die illegale Migration ergreifen:

  • die neugebildete libysche Einheitsregierung unterstützen,
  • abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben und
  • die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten verstärken, um die Menschen bereits dort aufzuhalten.

Laut Frontex-Direktor Fabrice Leggeri greifen diese Bemühungen gegen die illegale Migration aber erst mittel- und langfristig. Nun sei es zunächst von höchster Wichtigkeit, dass die anderen EU-Staaten Italien bei der Bewältigung der anhaltend hohen Zahl von Migranten unterstützen.

Rettungseinsätze führen zu mehr Toten

Die Zahl der auf dem Weg von Libyen nach Italien ertrunkenen Migranten ist laut Frontex-Angaben so hoch wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr seien 4.597 Todesfälle festgehalten worden, sagte Fabrice Leggeri. Die tatsächliche Zahl sei womöglich noch deutlich höher.

Je mehr Rettungsschiffe die internationale Gemeinschaft in die Gewässer vor Libyen sende, desto voller packten Schmuggler die nicht seetüchtigen Boote, so der Frontex-Chef. Dadurch steige dann auch die Zahl der Ertrunkenen.

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49 KOMMENTARE

  1. Ihr Ratten von der EU steckt euch das Pack sonst wohin! Diese Ratten will keiner in seinen Land haben ist das so schwer zu verstehn? Das Pack gehört dahin wo es herkommt! Mit euren verfuckten Multikultischeiss klappt nirgendswo! Schickt die in die Wüste weit weg von der Zivilisation das Pack ist keinen Land zumutbar!

  2. Totalversagen der EU : hier werden Massen von Wirtschaftsmigranten in die EU gelassen und dann alimentiert. Es gibt für diese Leute keine Jobs, weil sie keinerlei Qualifikation für die europ.Märkte mitbringen. Grenzschutz und Sicherheit für die eigenen Bürger = Null und dann belügen sie die Bevölkerung ohne Ende.

  3. Ist das nicht ein Widerspruch ansich? ‚Die EU geht davon aus, dass die meisten der Mittelmeer-Migranten keinen Anspruch auf Asyl haben. Dennoch will sie auch weiterhin Migranten vor der libyschen Küste aufnehmen und nach Europa holen. Gleichzeitig will sie aber auch Maßnahmen gegen die illegale Migration ergreifen:……. schnellere Abschiebung. …‘

  4. Leute wann versteht ihr, dass es weder um Flüchtlinge, Asylbewerber oder sonstwas geht??? Das Ziel der Kanzlerin ist es, in ihrer noch verbleibenden Amtszeit Deutschland so intensiv wie möglich zu zersetzen. Deswegen wäre es in der Tat am besten, des Militär würde dem Schabernack ein Ende setzen.

  5. Der alte Leitsatz der Entwicklungshilfe greift auch hier: Willst du Elend vergrößern, so musst du es mildern. Deshalb: Mehr Rettungseinsätze = mehr Ertrunkene. Anders sähe es aus, wenn die Geretteten nicht nach Europa gebracht würden, sondern zum Startpunkt ihrer Seereise.

  6. Von welchen Grenzkontrollen wird denn hier gesprochen? Ich sehe nur Kontrollpunkte in Österreich,Schweiz,Frankreich,Benelux und Dänemark. Dort wird kontrolliert,wer aus Deutschland kommt. Einreise nach Deutschland gibt es keine Kontrolle. Nirgendwo. Das ist die Wahrheit.

  7. Wenn man das Bild sieht bekommt man Angst. Es muss schnell etwas geschehen damit diese Fluten gestoppt werden oder wir werden aus unserem eigenen Land vertrieben! Ich werde mich auf jeden Fall jetzt bewaffnen. Besser ist das.

  8. „Frontex fordert Hilfe für Italien „Nicht Hilfe forder, sondern einhalten die Europäische grenzen Gezeter gültige Pass,Visa ,Geld, einlade briefe(von Merkel gilt nicht) !!!!

  9. „Frontex fordert Hilfe für Italien „Nicht Hilfe forder, sondern einhalten die Europäische grenzen Gezeter gültige Pass,Visa ,Geld, einlade briefe(von Merkel gilt nicht) !!!!

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