Erika Steinbach will AfD im Wahlkampf unterstützen

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Die frühere CDU-Politikerin Erika Steinbach will im Wahlkampf die AfD unterstützen und zusammen mit Parteivize Alexander Gauland auftreten. Die AfD müsse in den Bundestag einziehen, „damit es dort wieder eine wirkliche Opposition gibt“.

Beim Thema Migration sei der Bundestag bis auf ein paar CDU-Mitglieder „wie gleichgeschaltet“ gewesen, sagt Erika Steinbach. (Screenshot: YouTube)
Beim Thema Migration sei der Deutsche Bundestag bis auf ein paar CDU-Mitglieder „wie gleichgeschaltet“ gewesen, sagt Erika Steinbach. (Screenshot: YouTube)

Im Januar war Erika Steinbach nach 43 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU ausgetreten. Den Austritt begründete sie damals mit den anhaltenden Rechtsbrüchen durch die Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel habe mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen und Deutschland „massiv geschadet“.

Dass monatelang Menschen unidentifiziert mit Bussen und Zügen über die Grenze geschafft wurden, war keine Ausnahme, sondern eine gewollte Maßnahme entgegen unserer gesetzlichen Regelungen und entgegen EU-Verträgen.

Seitdem sitzt Erika Steinbach als parteilose Abgeordnete im Bundestag. Und nun will sie sogar eine andere Partei aktiv unterstützen. Das will der Spiegel aus Parteikreisen erfahren haben. Demnach wird die Ex-CDU-Politikerin die AfD im Bundestagswahlkampf 2017 bei mindestens einer Großveranstaltung unterstützen.

Im Wahlkampf wird Erika Steinbach zusammen mit AfD-Vize Alexander Gauland auftreten. Beide Politiker kennen und schätzen einander aus der gemeinsamen Zeit in der hessischen Kommunalpolitik. Steinbach wollte sich gegenüber dem Spiegel nicht zu ihren Plänen äußern. Sie sagte aber:

Ich bin überzeugt davon, dass die AfD in den Deutschen Bundestag einziehen muss, damit es dort wieder eine wirkliche Opposition gibt.

Vor allem während der Flüchtlingskrise habe es im Bundestag nur innerhalb der Unionsfraktion nennenswerte kritische Stimmen gegeben. Der restliche Bundestag sei „wie gleichgeschaltet“ gewesen, so Erika Steinbach. Einen Eintritt in die AfD schließe sie allerdings weiterhin aus.

Schon nach ihrem Austritt aus der CDU im Januar hatte Steinbach gesagt, dass sie vorerst nicht der AfD beitreten will. „Es würde auch meinem Gefühl von Fairness und Anstand widersprechen, wenn ich jetzt in eine andere Partei eintreten würde.“

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7 KOMMENTARE

  1. Im Januar war Erika Steinbach nach 43 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU ausgetreten. Den Austritt begründete sie damals mit den anhaltenden Rechtsbrüchen durch die Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel habe mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen und Deutschland „massiv geschadet“.

    Dass monatelang Menschen unidentifiziert mit Bussen und Zügen über die Grenze geschafft wurden, war keine Ausnahme, sondern eine gewollte Maßnahme entgegen unserer gesetzlichen Regelungen und entgegen EU-Verträgen.

  2. Die Frau hat so Recht, ich werde AfD wählen !!!! Eine andere Partei ,die mal klar Text redet ist wichtig. Wenn wir auch alle Rechts sind.

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