Ökonom fordert einen Soli für die Eurozone

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Der Ökonom Barry Eichengreen fordert eine Art Solidaritätszuschlag für die Eurozone. Das Geld solle in einem Fonds gesammelt und im Fall einer wirtschaftlichen Krise in die betroffenen Länder fließen.

Barry Eichengreen fordert Solidaritätszuschlag für die Eurozone
Barry Eichengreen fordert einen Solidaritätszuschlag für die Eurozone. (Screenshot: YouTube)

Der amerikanische Ökonom Barry Eichengreen fordert eine neuartige Steuer für die Eurozone nach dem Vorbild des Solidaritätszuschlags. Die Einnahmen daraus sollten in einen zu schaffenden Euro-Solidaritätsfonds fließen.

„Sie können das einen europäischen Solidaritätszuschlag nennen“, sagte der Sohn einer Holocaust-Überlebenden gegenüber der WELT. „Das System würde sich nicht groß von dem unterscheiden, was die Bundesregierung nach der Wende in Deutschland gemacht hat.“

Das Geld aus dem Fonds solle im Fall einer wirtschaftlichen Krise, wenn etwa in einem Euro-Mitgliedsland die Arbeitslosigkeit rapide ansteigt, in die betroffenen Länder fließen. Es gehe dabei nicht um dauerhafte Transfers, so der Ökonom.

Ein Europäischer Währungsfonds (EWF), wie ihn jüngst auch Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen hatte, könnte nach Ansicht von Barry Eichengreen ein erster Schritt in diese Richtung sein.

„Wir brauchen einen europäischen Topf mit Geld, aus dem Krisenländer im Notfall Kredite bekommen“, so der Ökonom. Entscheidend sei aber, dass Hilfskredite mit Bedingungen verknüpft werden können. Dafür müsste der Fonds politisch unabhängig sein wie die EZB.

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43 KOMMENTARE

  1. N O C H eine „Steuer“ ???
    Wir haben noch nicht genug?
    Retten? Schon wieder? Was genau?
    WIR retten jetzt erstmal die Rentner, die mit ihren jahrzehntelangen Beiträgen diesen Größenwahn ERMÖGLICHT haben!

  2. So ein Arsch! Wir normalen kleine deutsche Bürger zahlen schon genug Steuern!
    Wenn überhaupt jemand deshalb zahlen muss, dann sind es unsere inkompetente faulen kriminelle Politiker die dauernd selbst Ihre Diäten erhöhen. In keiner Firma kann ein Arbeiter selbst sein Gehalt um soviel erhöhen wie er möchte.
    Zahlen sollten dann auch alle die Jahreseinkommen von mehr wie 100.000€ haben, und dann bitte für diese zwei Gruppen gleich 30%.
    Man sieht immer mehr das die oberen unserer Gesellschaft totalen Realitätsverlust haben!

  3. „Wenn aus dem Auspuff eines Autos so wenig herauskäme wie aus dem EU-Ministerrat, wäre die Welt in Ordnung“.(Siegbert Alber, deutscher Politiker,geb. 1936)

  4. Das würde doch schon wieder den Mittelstand treffen, uns kleinen Bürgern. Nein ihr habt genug, zahlt selber da ein, habe die Schnauze voll, das ich für andere Länder bezahlen muss, und wir müssen alles drei mal rumdrehen.
    Hoffendlich wählen im September alle die richtige Partei, sonst sehe ich Schwarz…

  5. Wir brauchen einen Welt Fond aus dem wir alle schöpfen können und mit dem überall suf der Welt Bauwerke errichtet werden, damit wir unsere Geschichte niemals wieder vergessen…wenn wir wieder mit einem Euro Fond anfangen könnten wieder welche vergessen werden….

  6. Kann der Spinner ja gerne von seinem Gehalt bezahlen! Dieser EU Dreck ist über kurz oder lang zum scheitern verurteilt! Nicht um sonst fangen so einige Länder an sich dagegen zu stellen oder wie England gleich ganz aus zu steigen! Gehalten wird dieser Irrsinn nur noch von den Unbelehrbaren aus Frankreich und Deutschland!

  7. Er soll mal Herrn Trump fragen, der hat bestimmt für die armen Europäer einige Cent übrig.Oder er könnte das auch selbst zahlen..

  8. Schwachsinniger ahnungsloser Cowboy. Die EU hat ihre Quoten ? Einzahlungs-und Auszahlungsmechanismen.Problem ist die Kontrolle und faire Verteilung. Dieser Typ sollte seine wenigen grauen Zellen anstrengen sich für Gesundheitssystem und Steuergerechtigkeit in USA engagieren

    • Guck Dir doch bloss seine Visage an, dann weisst Du alles. Dem Kerl ist es wohl zu gut gegangen. Naja, mit all den erpressten Wiedergutmachungzahlungen hat mancher sich an das leichte Geld gewoehnt. Lass mal die deutschen Vollidioten ackern damit es uns auf alle Ewigkeit gut geht. Und wenn das nicht reicht, fordern wir ein weiteres U-Boot vom Ferkel oder erfinden eine neue Abgabe, als EU-Tribut getarnt. Unverschaemter geht es nicht mehr!

  9. In DL zahlen die angestellt Beschäftigten + auch die Rentner schon mehr als genug Steuern + Abgaben. Wenn damit wenigstens sparsam + sinnvoll umgegangen würde, wäre das o.k., doch leider ist es ja nicht so. Wie wäre es, wenn hier mal die Betuchten Europas zur Kasse gebeten werden? Sie profitieren durch die Globalisierung oder auch im Rahmen der Migrationsbewegungen nach Europa am stärksten, während die kleinen Leute die Zeche zahlen sollen. Nix da!!!

  10. Eine tolle Idee. Alle gewählten Politiker in den EU – Ländern, sowie die Europaabgeordneten zahlen 10% Soli von ihren Diäten in den Topf ein. Allein in Deutschland kommt man locker auf einen Schnitt von 2500 Diätenempfänger. Dazu kämen 26 weitere EU-Länder. Geht man also von grob 30.000, aus Steuergeldern bezahlten Politikern aus, und einem Schnitt von 8000€ Einkommen, so bedeutet dies, dass monatlich 24 Millionen Euro in den Solidartopf fließen. In einem Jahr wären es bereits 288 Millionen. Dieser, an die aktiven Politiker gebundene Soli, wäre ein toller Fortschritt. Die Politik in Europa würde eine 180° Wendung erfahren.

  11. Wahrscheinlich melden sich demnächst noch die Klingonen aus dem hinteren All, um festzulegen, was mit Europa zu passieren hat.

    Fühlen sich animiert von dem, was die Murksonin Merkel gerade mit Deutschland veranstaltet.

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