Anis Amri offenbar in Mailand erschossen

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Die italienische Polizei hat den Terrorverdächtigen Anis Amri am Freitagmorgen bei einer Routinekontrolle bemerkt. Da der Tunesier eine Waffe zog und auf die Polizisten schoss, wurde er erschossen.

Anis Amri Mailand erschossen
Anis Amri wurde in Mailand von der Polizei erschossen. (Screenshot: YouTube)

Anis Amri ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Mailand am Freitagmorgen gegen drei Uhr von der Polizei erschossen worden. Der europaweit mit Haftbefehl gesuchte Tunesier ging der Polizei bei einer normalen Kontrolle am Bahnhof der Stadt Sesto San Giovanni nördlich von Mailand ins Netz.

Anis Amri habe eine Schusswaffe gezogen und auf die Polizisten geschossen, berichtet die Welt. Die Polizisten hätten das Feuer erwidert und ihn erschossen. Ein Polizist soll bei der Schießerei an der Schulter verletzt worden sein.

Der erschossene Terrorverdächtige Anis Amri hatte bei der Kontrolle gegen 3:30 Uhr in Mailand keine Dokumente bei sich. Er habe mit einer 22-Kaliber-Pistole geschossen, schrieb die italienischen Polizei auf Facebook. Die Waffe sei scharf gewesen, als der Tunesier sie aus einem kleinen Rucksack holte.

Laut Berichten der Nachrichtenagentur Reuters und der italienischen Nachrichtenagentur Ansa soll Anis Amri „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben. Der Tunesier hatte schon in der Vergangenheit mehrere Jahre in Italien gelebt.

Anis Amri wurde laut Duldungspapieren am 22.Dezember 1992 in Tataouine in Tunesien geboren. Im Jahr 2011 ging er nach Italien. In Palermo auf Sizilien saß er von 2011 bis 2015 im Gefängnis, weil er dort Revolten gegen „Ungläubige“ angezettelt hatte.

Wie berichtet gab es in der Haft Zeichen für eine Radikalisierung und eine Annäherung an die Ideale des islamischen Terrorismus gezeigt habe. Einem christlichen Mithäftling drohte er demnach: „Ich schlage dir den Kopf ab.“ Dann ging er nach Deutschland.

Hier knüpfte er Kontakte zur Islamisten-Szene. In Freiburg machte er zunächst falsche Angaben, was jedoch bemerkt wurde. Anschließend pendelte er zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen. In Deutschland ist er mit sechs Aliasnamen und Altersangaben unterwegs.

Seit Februar 2016 hielt sich der Tunesier fast nur noch in Berlin auf. Hier wurde er wegen seiner Kontakte zum IS auch vorübergehend überwacht. Er dealte im Görlitzer Park mit Drogen und fiel bei einer Messerstecherei in Neukölln auf.

In der letzten Woche dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche wurde Anis Amri in einer Moschee des Verein Fussilet 33 e.V. in Moabit gesichtet. Auch wenige Stunden nach dem Anschlag war er dort, wie Videoaufnahmen zeigen. Am Donnerstag stürmte ein SEK die Moschee mit Blendgranaten.

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68 KOMMENTARE

  1. Dann ist die Sache ja endlich aufgeklärt?!? Zumindest muss nun in Deutschland nicht mehr gelogen und nach Ausflüchten gesucht werden. Ein Hoch für diese Leistung und den realisierten Terroranschlag auf unser Beamtentum. Spitzenleistung!!!!

  2. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da kannst du ihn Berlin 12 Menschen umbringen, zig weitere zum Teil lebensgefährlich verletzen und kommst dann noch über (mindestens) 2 Grenzen ins über 1.000 km entfernte Mailand. Das ist der blanke Wahnsinn!!!

  3. Von italien nach Berlin dort ein Anschlag gemacht Ausweis unter den sitz legen und jetzt nach Mailand sich erschießen lassen !! Unglaublich !! Ich glaube noch nicht mal der Terrorist hatt spaß auf diese Tour gehabt !

  4. Und nun das nächste Märchen
    Wenn wollen die eigentlich das weismachen
    Klar
    Der Typ wird kurz nach der Tat bei einer Moschee in Berlin
    Neben einer Polizei gesehen
    Wohl gemerkt war der doch angeblich im Gesicht verletzt
    Dann fährt er Kreuz durchs Land mit gefälschten Dokumenten
    Fährt mit mehreren Zügen
    Über Paris nach Mailand
    Die komplette Zeit bewaffnet
    Und brandgefährlich
    Und dieses schwarze gefährliche Schäfchen hatt alleine gehandelt
    Träumt weiter
    Passt doch vorne und hinten nicht zusammen
    Hört sich eher nach einen schlechten Triller an

  5. Oh, wie praktisch! Dann gibt es keine Probleme mehr und keine peinlichen Antworten vom Attentäter. Auch wunderbar das Italien ein Nachbarland von Deutschland ist und unsere hiesige Polizei sämtliche Glühweinstände in Deutschland bewacht.

    • Na ganz einfach. Es wurde ja stundenlang nur mit einem verpixeltem Bild von ihm gesucht. Hätte man das Foto von vornherein offen gezeigt, hätte man ihn auch im Zug auf der Flucht erkannt.

  6. Das Einzige was mich wirklich interessieren würde? Die Wahrheit! Das was man dem doofen Deutschen bis hierher aufgetischt hat, stinkt doch an Ungereimtheiten zum Himmel! Ein schönes ruhiges Weihnachtsfest euch allen!

  7. naja hätten se ihn gefasst hätte er sich bestimmt in seiner zelle erhangen….aber naja das spiel kennen wa ja alle entweder werden se erschossen oder machen unter komischen umständen selbstmord! So kennt/weiß keiner die wahrheit 🙂

  8. Ich denke erst wenn der Terror direkt den „Bundestag“ trifft, wird man sich in die richtige Richtung bewegen. Bis dahin wird das Deckmäntelchen der Verschwiegenheit über uns ausgebreitet. Da kann auch weiterhin noch kräftig geklatscht werden.

  9. Ich frage mich, wenn der etliche Jahre in Italien gelebt hat, laut Infos aus den Nachrichten und dort sogar verurteilt wurde. Wie konnte der hier in Deutschland als Flüchtling einreisen und sich etliche Male unter falschem Namen registrieren lassen und mehrmals abkassieren . Es gab schon registrierte Fingerabdrücke in Italien als Straftäter. Wird hier nichts abgeglichen. Lassen die alle ohne Jegliche Überprüfung rein. Sind die deutschen Behörden wirklich so unfähig? Wie es aussieht ja. Unfassbar.

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