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Afghanischer Kindermörder war verurteilter Straftäter

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Am Samstag gelang es der bayerischen Polizei, den kriminellen Afghanen in Arnschwang endgültig außer Gefecht zu setzen. Screenshot: (YouTube)
Am Samstag gelang es der bayerischen Polizei, den kriminellen Afghanen in Arnschwang endgültig außer Gefecht zu setzen. Screenshot: (YouTube)

Der Afghane, der am Samstag in Arnschwang einen fünfjährigen Jungen tötete, hatte bereits zuvor einen Mordversuch begangen. Der verurteilte Straftäter trug deshalb eine Fußfessel und entzog sich seiner Abschiebung, indem er zum Christentum übertrat.

Am Samstag gelang es der bayerischen Polizei, den kriminellen Afghanen in Arnschwang endgültig außer Gefecht zu setzen. (Screenshot: YouTube)
Am Samstag gelang es der bayerischen Polizei, den kriminellen Afghanen in Arnschwang endgültig außer Gefecht zu setzen. (Screenshot: YouTube)

Am Samstag hatte ein Afghane in einer Flüchtlingsunterkunft im oberpfälzischen Arnschwang einen fünfjährigen Jungen vor den Augen von dessen sechsjährige Bruders mit einem Messer erstochen und auch dessen Mutter schwer verletzt.

Nun stellt sich heraus, dass der Afghane ein verurteilter Straftäter war und sogar eine elektronische Fußfessel trug. Dies sagten die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Polizeipräsidium Oberpfalz am Montag.

Der 41-jährige Afghane brachte den fünfjährigen Jungen in seine Gewalt und verletzte ihn mit Messerstichen tödlich, berichtet die FAZ. Die 47 Jahre alte Mutter des Jungen ist eine russische Staatsbürgerin.

Auch auf sie stach der Afghane ein und fügte ihr schwere Schnittverletzungen zu, die jedoch nicht lebensbedrohlich sind. Die Frau befindet sich derzeit noch in stationärer Behandlung und ist nicht vernehmungsfähig.

Der sechs Jahre alte Bruder des getöteten Jungen musste die Messerattacke mit ansehen und erlitt einen schweren Schock. Weitere Menschen, darunter einer der Polizisten, trugen ebenfalls einen Schock davon.

Unklar ist derzeit noch, weshalb der Afghane das Messer zückte und die Familie angriff. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann liegt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Beziehungstat vor, berichtet der BR.

Während des Polizeieinsatzes am Samstag gab ein Beamter insgesamt acht Schüsse auf den Afghanen ab. Der achte Schuss traf den 41-Jährigen offenbar in die Brust und tötete ihn. Wegen des Schusswaffengebrauchs führt das Landeskriminalamt nun wie üblich Ermittlungen gegen den Beamten. Die Staatsanwaltschaft geht aber bisher von einer Nothilfesituation aus.

Bereits im Oktober 2009 war der 41-jährige Afghane vom Landgericht München I zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Diese verbüßte er bis Januar 2015. Anschließend wurde er in dem Asylbewerberheim in Arnschwang untergebracht.

Damals hatte er mit einer Brandstiftung versucht, seine damalige Ehefrau und seinen Cousin zu töten. Da er auch nach der Haft eine Gefahr darstellte, wurde ihm vom Gericht auferlegt, sich lediglich im Umfeld der ihm zugewiesenen Asylunterkunft aufzuhalten. Zur Kontrolle trug er die elektronische Fußfessel.

Der Grund dafür, dass der verurteilte Straftäter dennoch als geduldeter Asylbewerber in Deutschland bleiben durfte, ist ein unter Asylbewerbern bekannter Trick. Der Afghane konvertierte während seiner Haft einfach zum Christentum. Die zehn Gebote scheint er dabei allderdings nicht verinnerlicht zu haben.

Ein Gericht entschied daraufhin, dass er in Deutschland bleiben darf, weil ihm in seiner Heimat die Todesstrafe droht. Im Islam steht auf die Abkehr vom Glauben die Todesstrafe. Diese Strafe wird in Afghanistan auch tatsächlich durchgesetzt, wenn auch nicht von der Regierung.

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