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Zuwanderer in Schweden wollen Zuwanderung begrenzen

Der Vorsitzende der Assyrischen Christen in Schweden ist selbst ein Zuwanderer. Er hat erkannt, was viele Alteingesessene noch immer nicht sehen wollen: Die vor allem muslimische Zuwanderung ist außer Kontrolle geraten.

Von Thomas Breithaupt · · 4 Min. Lesezeit

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Zuwanderer in Schweden will Zuwanderung begrenzen Afram Yakoub
Zuwanderer in Schweden will Zuwanderung begrenzen Afram Yakoub

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Zuwanderer in Schweden wollen Zuwanderung begrenzen

Der Vorsitzende der Assyrischen Christen in Schweden ist selbst ein Zuwanderer. Er hat erkannt, was viele Alteingesessene noch immer nicht sehen wollen: Die vor allem muslimische Zuwanderung ist außer Kontrolle geraten.

Zuwanderer in Schweden will Zuwanderung begrenzen Afram Yakoub
Der syrische Zuwanderer Afram Yakoub sagt, dass die assyrischen Christen schlechte Erfahrungen mit Muslimen gemacht haben. Viele wählen sogar die Schwedendemokraten, weil die sich gegen die fortgesetzte Islamisierung Schwedens aussprechen.

Über Jahrzehnte fanden viele Zuwanderer in Schweden ein neues Zuhause. Doch nun hat sich das Land von der Politik der offenen Grenzen verabschiedet. Seit November kontrollieren Grenzbeamte wieder die Pässe. Die rot-grüne Regierung hält sich sogar die Option offen, notfalls die Öresundbrücke zu sperren, um Eindringlinge abzuwehren.

Gemessen an der Einwohnerzahl hat kein Land Europas in den letzten Jahrzehnten so viele Zuwanderer aufgenommen wie Schweden. Für dieses Jahr rechnen die Behörden mit 190.000 weiteren Zuwanderern. Offenbar hat nun selbst die Regierung erkannt, dass das Land mit seinen knapp 10 Millionen Einwohnern das nicht mehr schaffen kann.

Syrischer Zuwanderer in Schweden redet Klartext

„Es ist außer Kontrolle geraten“, sagt Afram Yakoub. Der 35-Jährige kam selbst als Flüchtling nach Schweden, als er sechs Jahre alt war. Seine Eltern wurden in Syrien politisch verfolgt. Mithilfe von Schmugglern schaffte es seine Familie nach Schweden. Heute lebt er in der Kleinstadt Södertälje, etwa eine Stunde Zugfahrt südlich von Stockholm.

Rund ein Drittel der 90.000 Einwohner sind hier Zuwanderer, was selbst für Schweden viel ist. Denn während des Irak-Kriegs 2003 nahm Södertälje mehr Iraker auf als ganz Nordamerika zusammen. Daher nennt man die Kleinstadt in Schweden heute auch „Klein-Bagdad“. Es ist eine arabische Stadt mitten in Schweden.

Das Asylverfahren war für die Familie von Afram Yakoub kein Problem. Heute fühlen sich die Syrer wohl in Schweden. Der einstige Zuwanderer Afram Yakoub ist heute der Vorsitzende der Assyrischen Föderation Schwedens. „Schweden hat mir erlaubt, Teil des Landes und der Kultur zu werden“, zitiert ihn DIE WELT.

Christliche Zuwanderer sind besorgt wegen der Muslime

Assyrische Christen leiden im Nahen Osten unter Verfolgung. Kürzlich machte ein Berliner Pfarrer darauf aufmerksam, dass die assyrischen Christen, die aus dem Nahen Osten vor den Muslimen fliehen mussten, in Berliner Asylheimen um ihr Leben fürchten müssen. Denn sie werden dort von muslimischen Sicherheitsleuten und Migranten bedroht.

Zur Zuwanderung nach Schweden heute sagt Afram Yakoub, der selbst Zuwanderer ist: „Es kommen zu viele.“ Und er fühlt sich verpflichtet, das zu sagen, weil niemand sonst die Wahrheit sagt. Was er sagt, kommt bei vielen Einheimischen nicht gut an. „Dazu sind die Schweden politisch viel zu korrekt“, sagt der Syrer.

Im Stadtteil Ronne sind fast ein Drittel der Bewohner arbeitslos, die Kriminalitätsraten hoch. Die Schulen sind überfüllt. „Ein Getto“, sagt Afram Yakoub. Er macht sich Sorgen, wie es weitergehen soll bei so vielen neuen Zuwanderern: „Ich kenne Leute, die wohnen seit zehn Jahren hier und sprechen kein Wort Schwedisch. Wie sollen die jemals Teil der Gesellschaft werden?“

Die Geschichte der arabischen Stadt Södertälje begann vor einem halben Jahrhundert. Den Zuwanderern ging es hier gut. Doch jetzt suchen die Behörden überall im Land nach Unterkünften für die neuen Zuwanderer. Und das verändert auch Södertälje. Über die Kosten der Zuwanderung wird in dem politisch korrekten Schweden nicht geredet.

Doch der syrische Zuwanderer Afram Yakoub hat die politisch korrekte Harmoniesucht satt. „Wir haben hier in Schweden dieses Selbstbild: Wir sind immer nett und stehen für Menschenrechte ein. Das bringt uns jetzt in Schwierigkeiten. Das ist mit der Realität nicht mehr vereinbar.“

Sozialdemokraten wollen Zuwanderer in Schweden verteilen

Ganz anders als Afram Yakoub, der einst aus Syrien nach Schweden kam, sieht es die blonde Sozialdemokratin Boel Godner. Sie ist seit fünf Jahren Bürgermeisterin von Södertälje und sagt: „Das mit den Flüchtlingen ist ja keine neue Situation für uns. Wir machen das seit den 60-er Jahren.“ Ihr Ratschlage lautet: „Keine Panik!“

Im Hinblick auf die extreme Zuwanderung in diesem Jahr sagt die Sozialdemokratin: „Ich würde nie sagen: Jetzt ist es genug. Wir müssen nur dringend das Gesetz und die Verteilung ändern.“ Es gebe in Schweden ja schließlich noch immer ganze Landstriche ohne Zuwanderer.

Wenn sich alle Kommunen an den Lasten beteiligen würden, dann wäre das Problem nach Ansicht von Bürgermeisterin Boel Godner schnell gelöst. „Da müssen jetzt alle mit anpacken. Dazu gibt es keine Alternative.“ Man müsse jetzt nur noch drüber reden.

Der syrische Zuwanderer Afram Yakoub hingegen sagt. „Es ist einfach nicht zu bewältigen.“ Viele Zuwanderer in Schweden sind inzwischen so frustriert über die rot-grüne Regierung, dass sie bei Wahlen ihre Stimme den Schwedendemokraten geben. Denn die Schwedendemokraten sprechen sich als einzige Partei gegen die andauernde Islamisierung Schwedens aus.

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