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Reportage

Hat das Küken-Schreddern jetzt ein Ende?

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Spektroskopie Hat das Küken-Schreddern jetzt ein Ende
Mit der Spektroskopie treibt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine Technologie voran, die das Töten männlicher Küken beenden könnte. (Screenshot: YouTube)

Noch werden jedes Jahr bis zu 50 Millionen männliche Küken maschinell zerhackt oder vergast. Doch dies könnte nun ein Ende haben. Denn ab Sommer geht ein neues Verfahren in den Praxistest, die sogenannte Spektroskopie-Technologie.

Spektroskopie Hat das Küken-Schreddern jetzt ein Ende
Mit der Spektroskopie treibt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine Technologie voran, die das Töten männlicher Küken beenden könnte. (Screenshot: YouTube)

Die männlichen Nachkommen von Legehühnern legen weder Eier noch setzen sie gut Fleisch an. Daher ist ihr Nutzen gering. Daher werden jedes Jahr bis zu 50 Millionen männliche Küken maschinell zerhackt oder vergast.

Mindestens bis zum Sommer wird das Schreddern und Vergasen männlicher Küken weiter stattfinden. Dann will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das „aus moralischen Gründen völlig inakzeptable“ Töten „schnellstmöglich beenden“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Der CSU-Politiker plant einen Praxistest für die sogenannte Spektroskopie-Technologie. Dabei prüft man die Eier mit einem Laser, um schon frühzeitig das Geschlecht des sich entwickelnden Kükens festzustellen. Männliche Küken sollen dann gar nicht erst ausgebrütet werden.

Die Forschung an dieser sogenannten Spektroskopie-Technologie wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Minister Christian Schmidt setzt nicht auf gesetzliche Lösungen, sondern auf den Einsatz technischer Spitzenforschung.

Sobald die Spektralanalyse flächendeckend verfügbar sei, dürften Kostengründe für die Tötung männlicher Küken „keine Ausrede“ für Brütereien mehr sein, sagt der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Auf die Preise soll der Einsatz der neuen Technologie nur einen geringen Einfluss haben.

Die Verbraucher müssten mit nur „kaum bemerkbaren Mehrkosten“ rechnen, sagte Christian Schmidt. Der Einsatz von Spektroskopen koste die landwirtschaftlichen Betriebe lediglich einen niedrigen einstelligen Cent-Betrag.

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