Reportage
Polizei in Calais fürchtet bewaffnete Migranten-Gangs
Die Beamten in der Hafenstadt Calais fürchten um ihr Leben. Denn die mit Eisenstangen und Messern bewaffneten Migranten-Gangs haben in nur zwei Monaten 300 ihrer Kollegen verwundet.

Viele französische Polizisten fliehen aus der nordfranzösischen Hafenstadt Calais. Denn innerhalb von zwei Monaten sind 300 Beamte von randalierenden Migrantenmobs angegriffen und verwundet worden.
Die Polizisten fürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor einer von ihnen von den tobenden Asylbewerbern getötet wird. Die Migranten werden immer gewalttätiger in ihren Versuchen, Großbritannien zu erreichen.
Polizei in Calais in Lebensgefahr
Am Mittwoch protestierten im Zentrum von Calais mehr als 100 lokale Polizisten gegen einen Mangel an Ressourcen und gegen linke Aktivisten, berichtet der britische Express. Der Protest fand vor dem Hintergrund massenhafter Kündigungen und stark fallender Motivation statt.
Polizeigewerkschafter sagten, dass die Beamten jeden Tag ihr Leben riskieren, wenn in der gesetzlosen Hafenstadt auf Streife gehen. Calais ist übervoll von Migranten-Gangs, die Eisenstangen, Steinen, Messern, Schleudern und sogar Schusswaffen ausgerüstet sind.
Protest gegen den Hass auf Polizisten
Die Beamten hatten Transparente, auf denen sie etwa forderten „Stoppt den Hass auf Polizisten“ und „Wir wollen Schutz und Anerkennung“. Die Beamten sagen, dass sie von den linken Medien und Politikern verteufelt werden, nur weil sie ihren Job machen und die Grenze kontrollieren.
Die Polizei will mehr Personal und mehr Mittel, um die eskalierende Migrantengewalt unter Kontrolle zu bringen. Der Gewerkschafter Gilles Debove sagte, die Beamten hätten Angst, sich den oftmals bewaffneten Migranten entgegenzustellen.
Dieser verzweifelte Hilferuf der Polizisten passt zu der wachsenden Wut der Transportunternehmen wegen der unerträglichen Situation in Calais. Lkw-Fahrer werden täglich von Migranten angegriffen, die nach Großbritannien gelangen wollen.


