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Nach Sex-Angriffen: Politik und Medien besorgt um Migranten

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Nach Sex-Angriffen: Politik und Medien besorgt um Migranten

Nordafrikaner und Araber haben die Silvesternacht genutzt, um in Köln, Hamburg und anderen Großstädten Frauen sexuell anzugreifen. Die Polizei spricht von Sexualdelikten in massiver Form und von Vergewaltigung. Es dauerte einige Tage, bis dies an die Öffentlichkeit kam. Doch dann reagierten Politik und Medien.

Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien sagen, dass sie nicht gut finden, was da auf offener Straße in deutschen Großstädten passiert ist. Und sie sind besorgt um die Migranten, die nun alle pauschal in die Kritik geraten könnten, obwohl die meisten von ihnen gar nicht an den sexuellen Übergriffen beteiligt waren.

Was man seitens von Politik und Medien hört, sind Plattitüden. Die Silvesternacht sei „abscheulich und nicht hinnehmbar“ (CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière), „untragbar“ (CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer), „widerwärtig“ (Angela Merkel).

Was man von Politik und Medien nicht hört, ist Selbstkritik, dass die staatlich organisierte und unrechtmäßige Immigration von einer Million vor allem muslimischer Menschen vielleicht ein Fehler war. Man hört auch kein Wort der Entschuldigung dafür, dass man all jene als „Nazis“ beschimpft hat, die nicht ohne Grund seit Langem vor eben solchen Folgen warnen.

„Der Staat darf nicht zulassen, dass Menschen auf öffentlichen Plätzen wie rund um den Kölner Dom, Angst haben müssen.“ (Nordrhein-Westfalens SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft). Die schockierten Politiker fordern nun ein hartes Durchgreifen. Dazu bemerkt die oppositionelle AfD auf Facebook:

„Unkontrollierte Einreise führt dazu, dass man Straftäter, wie in diesem Fall, nicht ermitteln kann. Aber selbst wenn man sie ermitteln würde, auf die Asylverfahren selbst hätte das keine Auswirkungen. Einfache Straftaten wie Vergewaltigungen reichen [für eine Abschiebung] nicht aus.“

Die AfD hat nach der Silvesternacht dieselben Forderungen wie zuvor: „Schließen Sie die Grenzen! Ändern Sie die Gesetzesgrundlage und schieben sie straffällige Asylbewerber ab! Stellen Sie Sicherheit und Ordnung in Deutschland wieder her!“ Doch die Sorge der Herrscher gilt auch nach der Silvesternacht vor allem den Migranten.

Politik und Medien besorgt um Migranten und Gutmenschen

Die Sex-Angriffe von Migranten auf Frauen in deutschen Großstädten dürften „nicht dazu führen, dass nun Flüchtlinge gleich welcher Herkunft, die bei uns Schutz vor Verfolgung suchen, unter einen Generalverdacht gestellt werden“, wird Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Spiegel zitiert.

Und nach Ansicht der stellvertretenden CDU-Chefin Julia Klöckner sind offenbar die Gutmenschen die wahren Opfer der Silvesternacht: „Unmittelbar wurden viele Frauen angegriffen, aber indirekt auch jeder, der sich für Flüchtlinge, für Integration und für ein friedliches Miteinander einsetzt.“

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth sagte dem WDR. „Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Nordafrika, das ist typisch Flüchtling. Hier geht es um Männergewalt und hier geht es um den Versuch, eine Situation Silvesternacht auszunutzen, als wäre das ein rechtsfreier Raum.“

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