Mehr als 50 Tote bei Massaker in Las Vegas

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In Las Vegas hat Steven Paddock (64) mit vollautomatischen Waffen aus dem 32. Stockwerks eines Hotels mehr als 50 Besucher eines Country-Konzerts erschossen. Der Mann hat sich offenbar selbst gerichtet.

Bei einem Musikfestival mit rund 30.000 Besuchern in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada hat am späten Sonntagabend ein 64-jähriger Täter mehr als 50 Menschen erschossen und mehr als 200 weitere verletzt.

Das Maschinengewehrfeuer dauerte 20 Minuten lang an, es fielen hunderte Schüsse. Es ist das tödlichste derartige Massaker in der US-Geschichte, schlimmer noch als der Terroranschlag auf einen Schwulenclub in Orlando im letzten Jahr.

Bezirkssheriff Joseph Lombardo sagte, dass der Schütze aus einem Zimmer des benachbarten Mandalay-Bay-Hotels auf Konzertbesucher feuerte. Man habe mehrere Waffen gefunden. Der Täter hat sich offenbar selbst erschossen.

Bei dem Täter handelt es sich nach Polizeiangaben um den 64-jährigen Steven Paddock. Der Mann stamme aus der Gegend. Die Hintergründe und das Motiv sind noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann auf eigene Faust handelte.

Der Mann schoss auf das Publikum beim Country-Musikfestival „Route 91 Harvest“. Auf der Hauptbühne spielte gerade Jason Aldean. Er war der letzte Musiker des Abends. Kurz nach 22 Uhr Ortszeit feuerte der Täter aus dem 32. Stockwerk des Hotels in die Menschenmenge.

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