Berlin Journal

Magazin · Menschen

Reportage

Erzieherin schlägt Alarm: Multi-Kulti gescheitert

Von Thomas Breithaupt · · 4 Min. Lesezeit

Teilen: X · E-Mail

Multi-Kulti gescheitert Ruhrgebiet Herne
Laut dem Bericht einer Erzieherin ist in einigen Kindergärten im Ruhrgebiets Multi-Kulti gescheitert. (Screenshot: YouTube)

Eine gestandene Kindergärtnerin schlägt Alarm. Sie sagt, die Kinder sprechen heute kaum noch Deutsch, und es fehle ihnen an Empathie. Die Mütter dürften das Haus nicht verlassen, und die Väter seien aggressiv. Ist hier Multi-Kulti gescheitert?

Multi-Kulti gescheitert Ruhrgebiet Herne
Laut dem Bericht einer Erzieherin ist in einigen Kindergärten im Ruhrgebiet Multi-Kulti gescheitert. (Screenshot: YouTube)

Seit 37 Jahren ist sie Kindergärtnerin im Ruhrgebiet. Sie berichtet über prügelnde Kinder, über Mütter, die ihr Haus nicht verlassen, über respektlose Väter, und darüber, dass kaum ein Kind Deutsch spricht. Wir bringen einige Aussagen aus dem anonymen Gastbeitrag, den die Kindergärtnerin für die HuffPo geschrieben hat.

„Meistens wenn ein Haus frei wurde, haben es sich türkische Familien gesichert und ihre Angehörigen aus der Türkei nachgeholt. Früher gab es hier deutsche Metzger, Friseure und Geschäfte, jetzt ist alles türkisch. Es gibt türkische Cafés, türkische Bäckereien – sogar die Fahrschule ist türkisch. Offiziell sind wir ein christlicher Kindergarten, kirchlich gefördert. In der Realität sind von 75 Kindern 65 Muslime.“

Das Essen sei immer ein Problemthema. Die Kita wollte Wurst schon komplett abschaffen. Doch die wenigen deutschen Eltern sagten, ihre Kinder seien eh schon benachteiligt und sollten wenigstens Schweinewurst essen dürfen. Und die türkischen Eltern bestanden auf türkischer Wurst.

„Also haben wir eine kleine Schweinefigur gekauft, die neben der Schweinewurst steht, um sie kenntlich zu machen. Da Kinder aber nun mal Kinder sind, greifen die nach allem, was lecker aussieht. Sie tauschen ihr Essen gern, oder beißen beieinander ab.“

„Man muss also peinlich genau aufpassen, denn wenn herauskommt, dass ein muslimisches Kind Schwein gegessen hat, ist im Kindergarten die Hölle los. Dann gibt es Stress von Eltern und teilweise sogar von den Behörden.“

„Es kommt auch schon mal ein Geistlicher, der mit uns diskutiert, ob das Trinken von Apfelsaft erlaubt ist, weil die Unterschiede in der Fermentierung der Früchte beachtet werden müssen.“

„Besonders kritisch ist die Lage für Kinder, die eine körperliche oder geistige Behinderung haben. Diese Kinder haben eigentlich einen besonderen Förderbedarf, benötigen einen eigenen Erzieher. Doch um den zu erhalten, muss man einen Antrag stellen. Die meisten türkischen Väter tun das jedoch nicht. Sie werden sogar sehr beleidigend, wenn wir es wagen, ihre Kinder behindert zu nennen.“

„Überhaupt muss man immer, wenn etwas zu besprechen ist, mit den Vätern reden. Und die nehmen uns Erzieherinnen nicht für voll. Die Frauen sprechen meist überhaupt kein Deutsch und haben auch keine Entscheidungsgewalt in der Familie.“

„Es ist für uns fast unmöglich, mit den Müttern in Kontakt zu treten. Vielen wurde offenbar sogar verboten, mit uns zu sprechen. So haben die Frauen oft überhaupt keinen Kontakt zur Außenwelt.“

„Dass die Frauen wenig vor die Tür dürfen, merkt man auch daran, wie unangemessen die Kinder angezogen sind. Viel zu dick eingepackt, dafür keine Regenjacken, manchmal ohne passende Unterwäsche. Sachen wie Windeln oder Feuchttücher sollten die Eltern eigentlich stellen, das passiert aber eigentlich nie. Daher kaufen wir Erzieherinnen diese Dinge oft selbst.“ […]

Multi-Kulti gescheitert?

„Miteinander reden die Kinder – wie auch daheim – Türkisch. Sie schauen türkisches Fernsehen und da die ganze Gegend hier türkisch ist, haben sie auch in ihrer Freizeit kaum Kontakt mit der deutschen Sprache. Ihre Muttersprache ist allgegenwärtig: im Supermarkt, an der Bude, in der Moschee, auf dem Spielplatz.“ […]

„Es ist unglaublich, wie die kleinen Kinder sich schon schlagen und treten. Eigentlich sind kleine Kinder total empathisch. Wenn in der Gruppe der Unter-Dreijährigen ein Kind weint, weinen alle mit. Aber das wird diesen Kindern abtrainiert. Wenn hier einer weint, wird weiter getreten.“ […]

„Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, lungern überall in den Straßen junge Leute rum. Drei Viertel aller Kindergartenplätze werden vom Amt bezahlt. Den Kindern wird es nicht anders ergehen als ihren Eltern.“ […]

„Es muss alles getan werden, damit sich so etwas nicht wiederholt. Wenn ich daran denke, dass es vielleicht bald reine Flüchtlingskindergärten geben könnte, wird mir schwarz vor Augen.“

Comments

comments

Menschen · Apfelsaft · Behinderte · Deutschtürken · Empathie · Herne · Kinder · Kindergarten · Moscheen · Multi-Kulti · Mütter · Ruhrgebiet · Schweinefleisch · Türken · Vater · Vegetarier · Wurst · Zuwanderer · Zuwanderung

Weiterlesen

Alle Beiträge →

Newsletter

Berlin und die Wirtschaft in einem Brief

Die wichtigsten Geschichten aus Berlin, Deutschland und der Wirtschaftswelt — kompakt im Postfach.

Jederzeit abbestellbar. Kein Spam.