Reportage
Dritte Nacht in Folge G20-Randale in Hamburg
Die dritte Nacht in Folge haben vermummte Linksextremisten in Hamburg Fenster zerstört, Feuer gelegt und Polizisten angegriffen. Doch die Polizei griff frühzeitig durch und setzte Wasserwerfer ein.

Auch nach dem Ende des G20-Gipfels gingen die Randale im Hamburger Schanzenviertel am späten Samstagabend weiter. Die dritte Nacht in Folge warfen teils vermummte Linksextremisten Fensterscheiben ein und griffen Polizisten mit Flaschen und Steinen an.
Die Polizei griff frühzeitig durch und setzte Wasserwerfer ein. Ein Polizeisprecher sagte, es sei im Bereich Neuer Pferdemarkt zu Angriffen auf Einsatzkräfte aus einer größeren Personengruppe heraus gekommen.
An der Sternbrücke brannten erneute Barrikaden. Die Einsatzkräfte löschten die Feuer und räumten den Bereich. Es gab mehrere Festnahmen. Nach Angaben der Polizei wurden seit Beginn der Randale zum G20-Gipfel in Hamburg 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen.


