Reportage
Drei Maskierte attackieren AfD-Mitglied mit dem Messer

Am Donnerstagabend haben drei Maskierte in Friedrichshain-Kreuzberg einen jungen Mann beleidigt, ihn bedroht und zusammengeschlagen. Grund für die Tat ist offenbar, dass der 23-Jährige ein Mitglied in der rechtskonservativen Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist.
Die drei maskierten Täter hatten sich dem jungen am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr in den Weg gestellt, zitiert die Berliner Zeitung aus einer Mitteilung der Polizei. Der Überfall ereignete sich auf der Schillingbrücke, welche die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg miteinander verbindet.
Zwei der Täter hielten den jungen Mann am Arm fest. Der dritte Täter hielt ihm ein Messer ins Gesicht. Mit vorgehaltenem Messer beleidigten die drei Täter den 23-Jährigen. Dann schlugen sie auf den jungen Mann ein, raubten ihm die Tasche und schlugen nochmals auf ihn ein. Schließlich flüchteten die Vermummten.
Der junge Mann soll durch den Angriff zum Glück nur leicht verletzt worden sein. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Denn der Verdacht liegt nahe, dass der Überfall wegen der Zugehörigkeit des jungen Mannes zur rechtskonservativen AfD erfolgte.
Seit ihrer Gründung kommt es immer wieder zu politisch motivierten Angriffen auf die junge Partei. So wurde Ende Oktober dieses Jahres das Auto der Berliner AfD-Politikerin Beatrix von Storch von Kriminellen abgefackelt.
Auch das Berliner Finanzamt ist gegen Beatrix von Storch vorgegangen. Es drohte der Europaabgeordneten sogar mit Erzwingungshaft, weil sie seit Monaten die Zahlung der GEZ-Gebühren verweigert.
Die AfD ist laut Umfragen seit November die drittstärkste Partei in Deutschland. Sie setzt sich derzeit vor allem für ein Ende der Massenzuwanderung nach Deutschland ein.


