DHL Express stoppt Paket-Zustellung im Wedding

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DHL Express stoppt die Paket-Zustellung in mehreren Weddinger Kiezen. Denn die Arbeit ist dort zu gefährlich geworden. Die Kuriere werden zum Beispiel mit Messern bedroht und zur Herausgabe von Paketen gezwungen.

DHL Express Wedding
In einigen Kiezen in Berlin Wedding ist es für die Zulieferer von DHL Express inzwischen zu gefährlich geworden. (Screenshot: YouTube)

Im Berliner Bezirk Wedding muss man wachsam sein. Allein in der Prinzenallee gibt es mehrere tausend Straftaten pro Jahr. Dasselbe gilt für die Soldiner Straße und für die Osloer Straße. DHL Express zieht nun Konsequenzen aus den gesetzlosen Zuständen und stoppt dort die Zulieferung.

Die Männer und Frauen, die Tag für Tag in ihren großen gelben Autos Pakete zustellen, sind in den Gewaltkiezen in Gefahr. Es geht um Prügel, um Drohungen und um Erpressungen, die ihnen das Unternehmen künftig nicht mehr zumuten will.

Paket-Zusteller mit dem Messer bedroht

„Mir ist es nicht nur einmal passiert, dass ich in der Prinzenallee halte und kurz darauf drei Personen um mich herum stehen, mir ein Messer entgegen. Ich musste noch nicht zugestellte Pakete herausrücken“, zitiert der Berliner Kurier einen Zusteller, der anonym bleiben will.

Wegen solchen Vorfällen hat „DHL Express“ die Zustellung einzelner Sendungen in mindestens drei Berliner Kiezen verweigert. Bestimmte Postleitzahlenbereiche sollen überhaupt nicht mehr angefahren werden. Diese gefährlichen Bereiche sollen sich alle im Bezirk Wedding befinden.

Statement von DHL Express

Offiziell hält sich die Deutsche Post DHL Group bedeckt. Sie machte im letzten Jahr 59,2 Milliarden Euro Umsatz. Das Unternehmen will betriebliche und sicherheitsrelevante Details nicht preisgegeben. In dem Statement von Pressesprecherin Anke Blenn findet sich aber auch diese Passage:

„Es wurde – auch in Abstimmung mit den jeweiligen Versendern – entschieden, in wenigen Einzelfällen bestimmte Express-Sendungen nicht persönlich auszuliefern. Im Vordergrund steht hierbei die Sicherheit der Kuriere und der uns übergebenen Sendungen.“

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73 KOMMENTARE

  1. Das Wort Einzelfälle, kommt mir irgendwie bekannt vor. 🙂 Bei dem Hungerlohn würde ich auch nicht mehr dahin fahren….. gibt doch Drohnen , dann kann DHL das Problem lösen……

  2. so. Berlin Journal ihr nun auch noch… Die genannten Strassen im Artikel befinden sich überhaupt nicht im Ortsteil Wedding… sondern #SchonFünfzehnJahreGesundbrunnen 😉

  3. Ihr schreibt und schimpft rum erklärt das mal einen Gutmenschen ich habe es versucht irgend wann erschlagen sie uns alle seine Antwort sterben müssen wir alle mal der eine vorher der andere nachher so einen Menschen kann man nicht mehr helfen sollten sie so einen erschlagen werde ich weg schauen

  4. so. Berlin Journal ihr nun auch noch… Fällt dabei eigentlich niemanden etwas auf? Die genannten Strassen befinden sich überhaupt nicht im Ortsteil Wedding sondern in Gesundbrunnen!!! #SchonFünfzehnJahreGesundbrunnen

  5. Armes Deutschland! Den Feind im eigenen Land! Und keiner traut sich was dagegen zu tun! Bald müssen wir Asyl beantragen!

  6. Dann müssen die eben Schutzgeld zahlen, müssen andere Geschäfte auch und das nicht nur im Wedding. Leider wird darüber nie Berichtet, nach dem Motto so etwas gibt es doch nicht in Deutschland. Auf uns werden noch ganz andere Zeiten zukommen!

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