Reportage
Bischof Dröge: Kampf gegen die AfD ist „Christenpflicht“
Der Berliner Bischof Markus Dröge bezeichnete es als eine als eine „Christenpflicht“, den Thesen der „Rechtspopulisten“ von der AfD zu widersprechen. Doch die Berliner AfD-Politikerin Beatrix von Storch schlägt zurück.

Der Berliner Bischof Markus Dröge hat zur Bekämpfung des wachsenden „Rechtspopulismus“ und zur Unterstützung von Flüchtlingen aufgerufen. Wer sich hierzulande nur um christliche Flüchtlinge kümmern will, falle den Christen im Nahen Osten und im arabischen Raum in den Rücken.
Im Zusammenhang mit der AfD benutzte Bischof Markus Dröge das Wort „menschenfeindlich“. Zudem bezeichnete er es als eine als eine „Christenpflicht“, den Thesen der „Rechtspopulisten“ zu widersprechen.
Die Behauptung mancher AfD-Anhänger, dass man seine Meinung nicht offen sagen dürfe, sei „wehleidig“. Es sei die moralische Pflicht der Kirche, „sehr deutlich zu sagen, dass wir die Unterstützung einer Partei, die die Grundwerte unserer Gesellschaft aushöhlt, nicht gutheißen können“.
Beatrix von Storch gegen Bischof Markus Dröge
Die EU-Abgeordnete und Berliner AfD-Chefin, Beatrix von Storch, nannte die Aussagen des Bischofs „verleumderisch“. Die Aussagen des Bischofs seien seines Amtes „ganz und gar unwürdig“, sagte sie am Freitag laut einem Bericht der Berliner Morgenpost:
„Die hohen Vertreter der christlichen Kirchen in Deutschland, vor allem die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), machen sich immer mehr zur fünften Kolonne links-grüner Ideologen.“
„Wenn so ein Mann im Namen der Evangelischen Kirche spricht, darf sich diese nicht wundern, dass sich immer mehr gläubige Christen von ihr abwenden und aus der EKD austreten.“
„Möge Bischof Dröge und der gesamten Schar der falschen Propheten im Advent ein Licht aufgehen.“


