Reportage
Afghanen und Iraker prügeln sich in Verdener Asylheim
Am Freitag und Samstag wurden bei Schlägereien in einem Asylheim in Verden insgesamt 14 Asylbewerber verletzt, drei sogar lebensgefährlich. Auslöser war ein vermeintlicher Diebstahl.

Am späten Freitagabend kam es in Verden in Niedersachsen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Bewohner eines Asylheims. Nach Angaben der Polizei war ein Streit zwischen Bewohnern der Unterkunft wegen eines vermeintlichen Diebstahls einer Lautsprecherbox eskaliert.
Zwischenzeitlich sollen bis zu 30 Personen an der Massenprügelei beteiligt gewesen sein. Auch Personen von außerhalb waren beteiligt, sagte ein Polizeisprecher. Sie gingen mit Eisenstangen und Feuerlöschern als aufeinander los. Dabei wurden sieben Menschen leicht verletzt.
Am Samstag ging die Schlägerei in Verden weiter
Am Samstagabend wurde die Polizei erneut wegen einer Schlägerei in das Verdener Asylheim gerufen. Dieses Mal schlugen nach Angaben der Polizei sogar 50 Menschen mit verschiedenen Schlagwerkzeugen aufeinander ein. Durch ein großes Aufgebot sei es aber gelungen, die Lage zu beruhigen.
Wie bereits am Freitag wurden sieben Asylbewerber verletzt, einer von ihnen sogar lebensgefährlich. An den Auseinandersetzungen in dem Verdener Asylheim waren Afghanen und irakische Kurden beteiligt. Die Polizei fahndet noch nach den Haupttätern.


