Ibisevic zieht mit Gerd Müller gleich

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Ein klasse Spiel zeigten die Bundesligisten VFL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin am Sonntagabend. Ibisevic eröffnete die Partie bereits nach 20 Sekunden mit einem Tor. Nach zahlreichen ereignisreichen Situationen endete das Spiel mit einem 3:3. Das siebte Unentschieden hintereinander der “Wölfe”. 

Ibisevic macht’s wie Gerd Müller

Das Spiel am 11. Spieltag ging prächtig los für die Berliner. Lazaro setzte Ibisevic beim ersten Angriff der Partie glänzend in Szene, und der Bosnier netzte zum 1:0 ein. Nach rund 900 Spielminuten ohne Tor gelang es dem hitzigen Kapitän der Alten Dame endlich mal wieder. Ibisevic traf bereits zum 4. Mal in seiner Karriere in der ersten Minute das Tor. Eine Meisterleistung, die zuvor nur Gerd Müller persönlich gelungen ist. Glückwunsch!

Wahnsinn: 2 aberkannte Tore und 1 verschossener „11er“

Kurz darauf fanden die Gastgeber aus Wolfsburg jedoch die richtige Antwort. Knoche traf nach einer Vorlage von Gomez. Da Gomez jedoch im Abseits stand, wurde der Treffer nach Rücksprache mit dem Videoassistenten vom Schiedsrichter nicht gegeben. Angestachelt von der Anfangsphase entwickelte Wolfsburg viel Druck auf die Defensive der Herthaner, ohne das nötige Glück zu haben: Gomez vergab seinen bereits zweiten Elfmeter der Saison und ein Tor von Wolfsburgs Spielmacher Malli wurde wegen einer Abseitsstellung von Didavi, der den Schuss noch ablenke, zu Recht aberkannt.

Und dann klingelt es doch noch, doppelt!

Hertha war bemüht den Druck aus der Partie zu nehmen. Doch Wolfsburgs Willen ein Tor zu schießen war ungebrochen. Somit kamen die Niedersachsen kurz vor der Halbzeit sogar noch zu zwei Treffern. Malli per Kopf und Gomez nach Zuspiel von Didavi schossen die Tore.

Die zweite Halbzeit begann Hertha dann wieder besser und belohnte seine Offensivbemühungen prompt. Nach einem gefährlichen Plattenhardt-Freistoß setzte sich der niederländische Innenverteidiger Rekik im Strafraum robust durch und köpfte gekonnt zum 2:2.

Joker Selke netzt ein

Weiter ging es mit dem Spektakel: Wolfsburg tat alles, um zum ersten Sieg unter Trainer Schmidt zu kommen. Origi, der im Sommer auf Leihbasis vom FC Liverpool kam, netzte eine Ecke von Didavi relativ unbewacht ein. 

Da Hertha jedoch nicht aufgab und Trainer Dardai mit Selke einen weiteren Stürmer brach, wurde am Ergebnis noch einmal geschraubt. Der Europa League Held vom Donnerstag war in der 83. Minute nach einem Zuspiel von Teamkollege Skjelbred erfolgreich.

Somit verteidigt Hertha vor der Länderspielpause den elften Tabellenplatz und hält Verfolger Wolfsburg auf Distanz.

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