Polizei weist Vorwurf zurück, Pakistaner geschlagen zu haben

626
74
TEILEN

Die Polizei Berlin weist den Vorwurf zurück, dass ihre Kollegen den Pakistaner Navid B. geschlagen hätten. Der Mann wurde zunächst als Tatverdächtiger des Berliner Terroranschlags festgenommen, dann aber wieder freigelassen.

Polizei Vorwurf Pakistaner Navid B. geschlagen
Der Pakistaner Navid B. hatte den Berliner Beamten vorgeworfen, sie hätten ihn geschlagen. (Screenshot: YouTube)

Der Pakistaner Navid B. hatte der Berliner Polizei im britischen Guardian vorgeworfen, ihn bei seiner Festnahme nach dem Terroranschlag an der Gedächtniskirche misshandelt zu haben. Auch die deutschen Medien hatten diesen Vorwurf offenbar für glaubwürdig erachtet.

Die Polizei Berlin sieht sich daher gezwungen, die Vorwürfe des Pakistaners entschieden zurückzuweisen. Navid B. war im Februar 2016 als Flüchtling nach Deutschland und wohnte im Flüchtlingsheim auf dem früheren Flughafen Tempelhof.

Zwar war der Pakistaner im Sommer schon im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem sexuellen Übergriff bekannt. Doch für den Terroranschlag in Berlin war ein anderer Flüchtling verantwortlich, nämlich der Tunesier Anis Amri.

Am Freitag veröffentlichte die Polizei Berlin diese Mitteilung:

Seit dem gestrigen Abend ist die Polizei Berlin mit dem Vorwurf konfrontiert, der am 19. Dezember 2016 im Zusammenhang mit dem Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin-Tiergarten festgenommene Pakistani Navid B. sei im Gewahrsam der Polizei Berlin geschlagen und misshandelt worden.

Dieser Vorwurf ist falsch und entbehrt jeder Grundlage.

Vor dem Hintergrund der erhobenen Vorwürfe wurde Navid B. heute im Beisein eines Sprachmittlers befragt. B. äußerte sich eindeutig, dass er im Zusammenhang mit seiner Festnahme und der anschließenden Zeit im Gewahrsam nicht geschlagen, verletzt oder misshandelt worden sei.

Diese Aussagen stehen im Einklang mit den Wahrnehmungen derjenigen Polizei-Beamten, die seit dem 20. Dezember 2016 im Rahmen einer vertrauensvollen Kommunikation engen Kontakt zu Navid B. hatten und haben.

Zu keiner Zeit gab es Anhaltspunkte dafür, dass B. geschlagen oder verletzt worden ist. Er wies keine sichtbaren Verletzungen auf und es habe keine Anzeichen für ein polizeiliches Fehlverhalten gegeben. Dies bestätigte B. im Verlauf des heutigen Gespräches und betonte, dass es definitiv keinen Anlass für eine Anzeigeerstattung geben würde.

B. bestätigte auch das Interview mit einer britischen Zeitung, das in Berlin in einer Pizzeria stattgefunden habe. Als „Sprachmittler“ habe ein Bekannter des Navid B. agiert, der ebenfalls aus Pakistan stammen würde. Ein fachkompetenter Übersetzer war in der Pizzeria nicht zugegen.

Bereits seit dem Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Polizei-Gewahrsam am Abend des 20. Dezember 2016 hatten LKA-Fachleute sich intensiv unterstützend und helfend um Navid B. gekümmert. Unter anderem war ihm eine neue Unterkunft vermittelt worden, in der er nun als freier Mann uneingeschränkt leben kann.

Darüber hinaus wurde er eindringlich darauf hingewiesen, dass Opferschutz-Experten des LKA für ihn 24/7 erreichbar sind, sofern er sich gefährdet oder bedroht sieht.

Keinen Zweifel gibt es daran, dass Navid B. sowohl der Vernehmung nach der Festnahme als auch dem heutigen Gespräch sprachlich folgen konnte. In beiden Fällen waren kompetente Übersetzer im Einsatz; dies wurde von Navid B. auf mehrfache Nachfrage hin bestätigt.

TEILEN

74 KOMMENTARE

    • Guten Abend, Herr Gnas,

      ich habe sie gerade eben bei der Polizei wegen Verstoßes gegen den § 130
      Volksverhetzung, Abschnitt 1, angezeigt und einen Screenshot von ihrem Posting angefertig. Über ihr Facebookprofil ist ja ihre Identität zu ermitteln.

      Schönen Gruß,
      RA J.S.

      • Solche Menschen braucht das Land!! Denunziantentum vom allerübelsten ohne Verstand! Der Post von Herrn Gnas erfüllt natürlich nicht den Tatbestand der Volksverhetzung. Vermutlich haben Sie einfach nur tierische langeweile, warum auch immer……
        Einfach abartig solch ein Verhalten.

  1. Ich find das so zum Kotzen, dass unsere Polizei immer der Buhmann sein soll, die haben es schon schwer genug. Sollen für unsere Sicherheit sorgen, aber bitte nur mit dem Zeigefinger? Ständig müssen sie sich rechtfertigen.

  2. Der Pakistani ist „bekannt“ wegen eines sexuellen Übergriffs und riskiert jetzt eine dicke Lippe?
    Das muss man erstmal wirken lassen!
    Wieso ist der noch hier?

  3. Jetzt wurde er misshandelt und warum ist der untergetaucht nachdem Ihn die Polizei frei gelassen hat. Da hieß es Tagelang er meldet sich nicht. Ein Wichtigtuer mein wohl er kann jetzt noch Geld rausschlagen oder bekommt noch ein bleiberecht via Merkel. Schmeißt das Arschloch raus.

  4. Über Deutschland lacht die ganze Welt, Deutschland nimmt niemand mehr ernst, Deutschland wird nur von Kriminelle regiert die ihre Taschen voll machen, in der ehemalige DDR ihre Leute verraten haben, Kinderpornos runterladen und auch keine Strafe bekommen dafür

  5. …der Typ spinnt doch…die Polizei kann aber auch machen was sie will, die sind immer die „Schlimmen“ und werden veleidigt oder angegriffen….dabei wären wir ohne sie, ganz arg dran…Kann mir das auch nicht Vorstellen, was der Vogel behauptet…Will wohl Geld erpressen oder Was? Redspekt vor den Polizisten u.a. die alles tun, damit wir etwas Sicherer Leben dürfen..

  6. Einfach nur traurig, dass sich die Polizei für nichts rechtfertigen muss und was macht die Berliner Politik in diesem Bezug?! Derweil einfach nichts!!! ;-((!! Da wird einem nur noch schlecht!!!

    • Westeuropa wird im Jahr 2050 völlig kaputt und auf Grund der Demografie weitestgehend arabisiert und islamisiert sein. In den Großstädten wird man keine blonden, rothaarigen oder brünetten Menschen mehr sehen, es wird ein dunkles Monokulti sein. Bärtige Männergruppen und verschleierte Frauen werden die Städte dominieren. Die Architektur wird europäisch sein, die Alltagskultur islamisch.
      Ethnisch/religiöse Konflikte werden zum Dauerzustand. Die letzten weißen Europäer werden das Land längst verlassen haben, oder sie leben in den letzten Rückzugsgebieten irgendwo am Land. Eine multikulturelle Hölle.

  7. Der Pakestani hat doch schon wieder alles dementiert. Er wurde nicht von Berliner Polizeibeamte misshandelt, die englische Zeitschrift habe das falsch verstanden!!! Unglaublich, aber erstmal auf unsere Polizei rumhacken.

  8. Was darf unsere Polizei an Silvester wohl tun ? Die Terrorbande mit einem Klapps auf den Hinterm in ihre Unterkünfte schicken? Es ist zum lachen. Und dieser Pakistani lacht sich weg,wenn er jetzt noch Schmerzensgeld kassiert. Das geht bei der Bande rund wie ein Lauffeuer. Wie besch.. ist unsere Politik.

  9. PKK-Terror
    Türkei: Kurdischem Mädchen gelingt Flucht aus den Fängen der PKK
    Ein 13-jähriges kurdisches Mädchen wurde von PKK-Terroristen entführt und in den Nordirak gebracht. Nachdem sie fliehen konnte und Schutz bei türkischen Sicherheitskräften fand, erzählt sie von ihren Erfahrungen und den Lebensbedingungen in den Terrorcamps.

    Von NEX24 – Dez 31, 2016
    TEILEN Facebook Twitter

    (Foto: AA)
    Urla (nex) – Ein 13-jähriges kurdisches Mädchen wurde von PKK-Terroristen entführt und in den Nordirak gebracht. Nachdem sie fliehen konnte und Schutz bei türkischen Sicherheitskräften fand, erzählt sie von ihren Erfahrungen und den Lebensbedingungen in den Terrorcamps.

    Medienberichten zufolge wurde K. Y. in der südosttürkischen Provinz Hakkari von nicht identifizierten bewaffneten Männern entführt, als sie sich am Tag des Opferfests auf den Weg zu einem Lebensmittelgeschäft in der Nähe ihres Hauses machte.

    Das Mädchen erzählt, dass sie große Angst gehabt habe, als sie die Waffen der Terroristen sah, nachdem sie sie in ein Auto gezwungen hätten. Man habe ihr gesagt, sie solle sich nicht fürchten, und ihr den Mund zugeklebt, als sie angefangen habe zu schreien.

    Sie sei in ein Dorf in der Nähe gebracht worden, wo ein weiterer ihr unbekannter Mann ins Auto zugestiegen sei. Anschließend seien sie zum Hakurk-Camp, einem der Hauptstützpunkte der PKK im Nordirak, gefahren. Danach habe man sie zum Kandil-Camp, dem Hauptquartier der PKK im Nordirak, gebracht. Y. beschreibt das Leben in den PKK-Camps und erzählt, dass ihr Codename Heval Berfin gewesen sei. Sie sei gezwungen worden, altes Essen zu essen, die Uniform der Terroristen zu tragen. Man habe ihr mit dem Tode gedroht, wenn sie sich geweigert habe.

    „Ich hasse die PKK“, ruft sie. „Sie haben mich gezwungen, ihre Uniform zu tragen und haben Fotos gemacht. Ich hatte so Angst, dass ich anfing zu weinen, und ich sagte zu ihnen, dass ich meine Familie vermisse, aber sie hörten nicht auf mich.“

    Die Teenagerin berichtet, dass neu rekrutierte Kämpfer gezwungen worden seien, an einem Ideologietraining teilzunehmen und einer Hirnwäsche mit der Terrorpropaganda der PKK unterzogen worden seien.

    Auf die Frage, ob die Lebensbedingungen in den PKK-Camps angemessen seien, antwortet sie, dass sie das Leben dort gehasst und es an Essen, Wasser und Strom gemangelt habe. Die Terroristen hätten monatelang wegen des Wassermangels nicht duschen können.

    Wenn türkische Jets, die PKK-Stellungen bombardierten, zu hören gewesen seien, hätten die Terroristen vor Angst gezittert, so die 13-Jährige weiter.

    „Alle waren still und keiner bewegte sich, bis der Lärm der Jets aufhörte“, erklärt sie.

    Sie habe auch Menschen gesehen, die in den PKK-Camps Englisch gesprochen hätten.

    Y. weist darauf hin, dass sie niemals gezwungen worden sei, zu den Camps der Volksverteidigungseinheiten in Syrien (YPG) zu gehen. Sie sei nachts, als alle schliefen, geflohen, so das Mädchen weiter.

    Sie habe auf die Freundlichkeit der türkischen Sicherheitskräfte vertraut und gewusst, dass sie gut behandelt würde. Sie ruft die PKK-Terroristen auf, es ihr gleichzutun und sich zu ergeben.

    In der vergangenen Woche hatte die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) einen Bericht veröffentlicht, wonach die PKK kurdische und jesidische Kinder rekrutiere und diese schwer misshandle, wenn sie versuchten, die Terroreinheiten zu verlassen.

    Die Menschenrechtsorganisation hat eigenen Angaben zufolge 29 Fälle im Nordirak dokumentiert, in denen kurdische und jesidische Kinder von zwei bewaffneten Gruppen entführt und als Kindersoldaten eingesetzt worden seien.

    Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen, bei dem bislang über 800 Sicherheitskräfte und über 300 Zivilisten ihr Leben verloren haben sowie über 4.000 Sicherheitskräfte und über 2.000 Zivilisten verletzt worden sind. Seitdem wurden im Zuge von Anti-Terror-Einsätzen über 10.000 PKK-Terroristen tot oder lebendig gefasst und etwa 5.500 Waffen, Munition, 142 Tonnen Sprengsätze sowie 15.000 Bomben konfisziert.

  10. Der Typ ist wohl im Orient Modus gewesen? Deutsche Polizei und schlagen? Der kennt wohl nur die eigene Polizei richtig? Bei uns ist das sehr unüblich! Ohne Lügerei wäre der ja auch gar nicht bis hier her gekommen.

  11. mich würde mal interessieren wie es bei einem Eklat der sicher kommen wird aussieht mit der Polizei.Ich kann mir kaum vorstellen dass sie auf Seiten der Regierung stehen wird, die sie ja bei jeder Gelegenheit im Stich lässt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here