Papst fordert Mütter zum Stillen in der Kirche auf

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Papst Franziskus hat erneut für das Stillen in der Öffentlichkeit geworben. Bei einer Taufmesse im Vatikan forderte er die anwesenden Mütter auf, ihren Kindern an Ort und Stelle die Brust zu geben.

Papst Franziskus Stillen in der Kirche
Papst Franziskus hat Mütter erneut dazu ermutigt, in der Öffentlichkeit zu stillen, sogar während des Gottesdienstes.

Am Sonntag hat Papst Franziskus während einer Taufmesse in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan die anwesenden Mütter ermutigt, ihre Babys auch in der Kirche zu stillen. Mindestens eine Mutter kam der Aufforderung nach.

„Der Gottesdienst ist etwas lang, jemand weint, weil er Hunger hat“, zitiert die Welt das Oberhaupt der Katholischen Kirche. „Wenn es so ist, ihr Mütter, gebt die Brust, ohne Angst, so wie die Jungfrau Maria Jesus die Brust gegeben hat.“

Während der Zeremonie taufte Franziskus 15 Jungen und 13 Mädchen. Die 28 Mütter und Väter brachten ihre Kinder zum Taufbecken, wo der Papst sie beim Namen nannte und mit der Taufe formell in die Kirche aufnahm.

Das Geschrei einiger Kinder kommentierte Franziskus in seiner Predigt mit den Worten „Das Konzert hat begonnen.“ Der erste Schrei des Jesuskindes sei ja womöglich dessen erste Predigt gewesen, sagte der 80-jährige Argentinier.

Franziskus hatte bereits bei anderen Gelegenheiten für das Stillen geworben, auch für das Stillen in der Öffentlichkeit. Muttermilch gilt in der Medizin als optimale Ernährung für Säuglinge. Zudem fördert das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Müttern, ihre Kinder in den ersten sechs Monaten nur mit Muttermilch zu ernähren. Insgesamt rät sie zu einer Stillzeit von zwei Jahren. Dennoch verweigern noch immer viele Mütter ihren Kindern die gesunde Milch.

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12 KOMMENTARE

  1. Ein Großteil der Mütter in Deutschland geht halt nicht in Kirchen, weil sie einen anderen Glauben haben.

    Dazu gibt’s viele Statistiken, einfach mal selbst bemühen. Meine, es sind mittlerweile über 20%, also der Anteil muslimischer Neugeborener.

    • Nicht alle Flüchtlinge sind Muslime, es gibt auch Christen darunter, die in ihrem Land deswegen verfolgt wurden. Es steht ja nicht jedem sein Glaube auf die Stirn geschrieben! Es wird noch so kommen, daß man sich ein Symbol aufnähen muß…..

  2. Ich geh nicht in die Kirche, finde aber ganz objektiv , dass das ein gutes Signal ist. Köhler hat gesagt sinngemäß „Kinderlärm ist Zukunftsmusik“. Man kann einerseits nicht beklagen, dass die Geburtenrate europaweit rückläufig ist (mal abgesehen vom Anstieg in muslimischen Familien) und andererseits sich über alles mögliche aufregen was mit Kindern zutun hat….Kinderwagen in Bussen , laut spielende Kinder auf Spielplätzen, Kinder in Restaurants, in der Nachbarschaft…..überall da, wo mehrere Generationen aufeinander treffen. Macht euch mal locker und freut euch über das nette Signal für etwas ganz Natürliches !

  3. Zum Teil sehr unwissende Komentare!!!!
    Habt wohl selbst noch kein Kind gestillt-
    beim Stillen geht es darum ein hungriges Kind zu „stillen“ und nicht seine Brust zu zeigen. Ich finde den Aufruf des Papstes sehr gut, zumal es ja dann für alle Kirchen gilt und eine stillende Mutter in jeder Stadt einen ruhigen Ort zum Stillen und innehalten findet. Mir ist der Papst sehr sympathisch!!!!!

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