Reportage
Mehrheit der Deutschen fürchtet den Islam
Die Mehrheit der Deutschen fürchtet, dass der Einfluss des Islam hierzulande zu stark wird. Wie die AfD sagen heute 60 Prozent: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Fast drei Viertel fürchten muslimische Terroranschläge.

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, heißt es im Parteiprogramm der AfD. Und dieser Aussage stimmen heute 60 Prozent der Bundesbürger zu. Nur noch 34 Prozent sagen, dass der Islam doch zu Deutschland gehört, wie aus einer heute in Köln veröffentlichten WDR-Umfrage hervorgeht.
Im Jahr 2010 hatten noch 49 Prozent der Bürger der Aussage des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff zugestimmt, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Union, SPD, Grüne, Linke und FDP vertreten diese Ansicht auch heute noch.
Nach Ansicht von 58 Prozent der Deutschen nehmen diese etablierten Parteien die Sorgen und Bedenken der Bürger gegenüber dem Islam nicht ernst. Zufrieden mit Union, SPD, Grüne, Linke und FDP waren in dieser Hinsicht nur 38 Prozent der Befragten.
Mehrheit der Deutschen fürchtet den Islam
Laut der WDR-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) besorgt, dass der Einfluss des Islam hierzulande zu stark wird. Knapp die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) hat diese Sorge noch nicht.
Zudem äußerten 44 Prozent der Befragten die Sorge, die Zuwanderung könnte die Art und Weise des Zusammenlebens in Deutschland zu stark verändern. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) hat diese Befürchtung nicht.
Angst vor muslimischem Terror
Fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) fürchten muslimische Terroranschläge in Deutschland. Nur noch 25 Prozent haben keine Angst vor muslimischen Anschlägen.
Bereits im Februar ging aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, dass mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) die Ansicht vertritt, dass Deutschland durch die Flüchtlingszuwanderung „zu einem schlechteren Ort zum Leben“ wird.


