Kommunen erwarten dieses Jahr 733.000 Flüchtlinge

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Knapp ein Drittel der Kommunen rechnet damit, dass sie sich dieses Jahr wegen der Flüchtlinge verschulden müssen. Gerade in den Ballungszentren, wo es die meisten Migranten hinzieht, ist der Wohnraum teuer.

Kommunen Flüchtlinge
Die Städte und Gemeinden rechnen noch nicht mit einem Ende der Flüchtlingskrise. (Screenshot: YouTube)

Die deutschen Kommunen erwarten für dieses Jahr die Aufnahme von insgesamt 733.000 Flüchtlingen. Das ist Ergebnis einer Umfrage unter deutschen Städten, die EY im Mai durchgeführt und am Donnerstag veröffentlicht hat.

Für die Studie „Flüchtlingsintegration: Herausforderungen für deutsche Kommunen“ gaben 300 der insgesamt 1.554 Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern Auskunft. Da auch in Kommunen mit einer geringeren Bevölkerungszahl Flüchtlinge leben, sind die tatsächlichen Zahlen noch höher.

Schon seit dem vergangenen Jahr haben die deutschen Städte und Gemeinden den für Flüchtlinge benötigten Wohnraum massiv ausgebaut. Stand Ende April 2016 beherbergen allein die Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern zusammen 836.000 Flüchtlinge.

Kommunen müssen sich verschulden

Bisher musste der Großteil der Städte keine zusätzlichen Schulden für die Flüchtlingsunterbringung aufnehmen. Doch in diesem Jahr rechnen 29 Prozent der befragten Kommunen mit einem höheren Schuldenstand durch Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen.

Die Schulden der Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern werden dieses Jahr durch die Flüchtlinge um 1,1 Milliarden Euro steigen. Für das kommende Jahr erwarten die Kommunen einen weiteren Anstieg der Schulden um 670 Millionen Euro.

Die Bundesregierung zahlt den Bundesländern zwar 670 Euro je Asylbewerber im Monat. Doch die Finanzierung der Kommunen variiert. Manche Bundesländer zahlen Pauschalen für die Flüchtlinge, andere Länder wie Bayern rechnen deren Ausgaben ab.

Großstädte haben die größten Finanzprobleme

Einige Kommunen kommen mit dem Geld aus, das sie von ihrem Bundesland erhalten. Die Ausgaben auf dem Land mit häufig leerstehenden Wohnungen geringer sind. Doch gerade in Großstädten mit hohen Immobilienkosten dürften die Zahlungen nicht ausreichen.

Hinzu kommen höhere Personalausgaben durch zusätzliche Mitarbeiter in der Verwaltung oder der Ausbau der Kinderbetreuung. Manche Kommune dürfte hierfür auch andere Ausgaben kürzen, um sich nicht zusätzlich zu verschulden.

„Vor allem in den Ballungszentren übersteigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum das Angebot deutlich – und gerade in diese Regionen zieht es viele Flüchtlinge“, zitiert die FAZ Dietmar Fischer, Partner bei EY Real Estate. Zumindest in den größeren Städten gebe es einen erheblichen Bedarf an Wohnraum.

So werden die Flüchtlinge untergebracht

Nach Einschätzung der Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern fehlte Stand Ende April Wohnraum für 95.000 Flüchtlinge. Nach den EY-Berechnungen steigt der fehlende Wohnraum bei unveränderten Kapazitäten bis Jahresende auf 464.000 Plätze.

„Der Zustrom nach Deutschland wird sich in den kommenden Monaten fortsetzen – und darauf ist der deutsche Wohnungsmarkt derzeit nicht vollumfänglich vorbereitet.“ Die Kommunen nennen verschiedene Schwierigkeiten für die Unterbringung der Flüchtlinge:

  • die fehlende Prognose der Flüchtlingszahlen – 72 Prozent
  • den Mangel an geeigneten Räumlichkeiten – 61 Prozent
  • fehlende Personalressourcen – 28 Prozent

Noch im Herbst des vergangenen Jahres hatten nur 78 Städte Wohnraum für mindestens 1.000 Flüchtlinge. Inzwischen sind dies 187 Städte. Zur Unterbringung der Flüchtlinge nutzen die Kommunen:

  • leerstehende oder neu errichtete Wohngebäude – derzeit: 339.000 Flüchtlinge (bis Jahresende 473 000)
  • privat vermittelte Unterkünfte –215.000 Flüchtlinge (bis Jahresende 300.000)
  • zuvor ungenutzte Liegenschaften wie ehemaligen Schulen oder Kasernen – 136.000 Flüchtlinge (bis Jahresende 190.000)
  • in Wohncontainern – 108.000 Flüchtlinge (bis Jahresende 151.000).

Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen erwarten für dieses Jahr den Zuzug von 191.000 Flüchtlingen. Die Hälfte dieses Wertes war allerdings schon Ende April erreicht. Vier von zehn Kommunen wollen weitere Wohngebäude für Flüchtlinge bauen.

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106 KOMMENTARE

    • Tuhe ich nicht, ich habe im allgemeinen nichts gegen Ausländer, solange sie sich vernünftig verhalten und nicht das was die hier abziehen. So das man Angst um seine Kinder haben muss oder um sich selbst.

    • Ich habe noch kleine Kinder, ich habe Angst um sie. Bei uns in der Nähe, ca fünf Minuten entfernt wird ein Heim gebaut für 300 Asylanten. Nur Männer hat man uns mitgeteilt. So wie die sich benehmen muss man Angst haben. Einbrüche, Diebstahl, Vergewaltigungen, Mord usw. Ich bin eine allein erziehende Mutter mit Krebs.

    • Ich habe keine Angst vor Menschen die schon Jahre lang mit uns leben. Ich habe Angst vor der Isis oder denen die hier Randale machen und Unruhe in meinem Land stiften. Die die her kommen und nur unser Geld wollen… Die lassen ihre Armen Frauen und Kinder im eigenen Land zurück, das finde ich sehr traurig und hier werden unsere Frauen und Kinder behandelt wie Dreck.

  1. Hallo??? Wir Eiern noch mit den satansbraten der letzten 12 Monate rum und die „erwarten“ schon die neuen fachkraefte… Alles schoen und (nicht) gut, aber wann bitte wacht Berlin endlich auf?????

  2. lach wie kommt Ihr auf 733.000 Asylanten, wenn jetzt schon jeden Tag mind. 4000 übers Meer kommen? Denkt Ihr die bleiben in Griechenland oder Italien? Nein die strömen nach Germoney. Wie werden die offiziellen Zahlen NIE erfahren!

  3. WOW — aufgrund des ‚Umverteilungsschlüssels‘ wird es „sehr eng“ werden in den jetzt schon überschuldeten NRW-Großstädten: „Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen erwarten für dieses Jahr den Zuzug von 191.000 Flüchtlingen.“

  4. Ich frage mich wer dir ins Hirn Geschissen hat Karin Limmert hab mal Respekt. Nur weil wir nicht so unterbemittelte menschen sind deren Denkensart nicht darüber hinaus geht das zu sagen was alle sagen!

  5. Es wird langsam höchste Zeit, dass mal endlich anfängt was gegen die Fluchtursachen (Armut,Arbeitslosigkeit……..) zu unternehmen und das vor Ort ! Dann gibt es viel weniger Flüchtlinge, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ist nicht gewollt oder ist das so schwer ? Die Verursacher sollten auch ganz klar genannt werden.

  6. Regina Wull ,mag sein das manche Kommentare nicht ihrem Geschmack entsprechen , trotzdem sind die meisten nicht gerade gebildet . Probleme haben wir in ganz Europa doch schon genug ,oder sind sie auch eine Realitätsverweigerin ?

  7. Und ich erwarte das dad deutsche Volk endlich auf die Barrikaden geht und den bekloppten Politikern zeigt das es so nicht mehr geht! wacht endlich auf und geht auf die Strasse!!!!! Wir sind das Volk, zeigen wir es denen!!!

  8. Genau so sieht es aus. Deutschland wurde nach dem II Weltkrieg artig erzogen, schön süffig sind wir geworden, gutmütig, Duckmäuser und Gutmenschen. All das, was wir in den frühen Jahren der BRD errungen haben, ging ab 1970 langsam wieder verloren. Wo ist das alte Deutschland geblieben? Was uns vorgesetzt wird, das Frau Dr Merkel verschuldet hat, die „Flüchtlinge“ die unsere Gemeinschaft zerstören, die zum größten Teil aus Steinzeit Islamisten bestehen, unsere Frauen belästigen und alle möglichen Straftaten verursachen. Es wird uns alles vorgesetzt, wir werden unserer Würde beraubt und müssen tatenlos zusehen. Leute bitte erwacht bevor es zu spät ist.

  9. Wenn das so weiter geht, haben wir inkl. Familienzuzug in 3 Jahren ca. 10 Mio. Muslime in Deutschland, die dank höherer Geburtenrate dann in 20 Jahren auf 20-30 Mio. ansteigen. Wenn die dann alle eine muslimische Partei wählen (und das werden sie), dann haben wir eine politische Kraft in Deutschland, die ALLES maßgeblich mitbestimmen wird und dann Prost Mahlzeit. Denn Muslime sind größtenteils sehr konservativ und schon gar nicht Multikulti…dann werden als erstes die Grünen, Alternativen, Sozialdemokraten sowie Gutmenschen und diejenigen, die die Einwanderer hereingelassen haben sich an einen anderen Ton und die Abschaffung von Multikulti gewöhnen müssen…denn so etwas akzeptieren Muslime nicht. Unsere liberale freiheitliche Gesellschaft wird dann in eine Zeit zurückfallen, die in Europa schon einige Jahrhunderte vorüber ist…aber soweit scheinen diese Leute nicht zu denken und öffnen hier eine Tür, die man dann nicht wieder wird schließen können und verballern das Geld der Bevölkerung, als ob wir einen Dukatenscheißer im Keller hätten . Traurig…und für die eigene Bevölkerung war jahrzehntelang nichts da und man hat Verzicht gepredigt, Steuern und Abgaben erhöht und Hartz IV eingeführt, um Billigsklaven für Arbeitgeber bereitzustellen, deren Löhne nicht zum Leben reichen und über Hartz IV bezuschusst werden. Solche Politiker gehören weggewählt, bevor es für dieses Land zu spät ist. Ach ja…ich bin kein Nazi und wer mir das vorwirft, bekommt eine Strafanzeige.

  10. Die haben euch alle abhängig gemacht. Mit Autos, Häusern und usw. Deswegen können die reinlassen wen sie wollen. Denn ihr hört sowieso nicht auf zu arbeiten,weil ihr Verpflichtung habt. Und dadurch können die mit unserer Kohle rumschmeissen. Aber wenn sie alles erreicht haben, werden die Kanacken für Billig Lohn arbeiten und ihr werdet sowieso arbeitslos. Also könnte man jetzt schon aufstehen um dies alles zu verhindern. Aber lange bleibt keine Zeit mehr.

  11. Das Asylgesetz sollte dringend an diese Invasion angepasst werden, unbedingt nicht mehr als Plätze zur Verfügung stehen, rein lassen. Viele EU Staaten haben es bereits begriffen, warum tut sich Deutschland so schwer mit dieser Ehrlichkeit?

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