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Reportage

Holm-Studenten geben drei besetzte Räume frei

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Holm-Studenten geben Räume frei
Nach der Rücknahme gegen ihren Dozenten Andrej Holm haben die Studenten nun drei Räume wieder freigegeben. (Foto: Twitter)

Sei vier Wochen halten HU-Studenten das Institut für Sozialwissenschaften besetzt. Nun haben sie mit der Rücknahme der Holm-Kündigung ein erstes Ziel erreicht. Daher geben sie drei Räume frei. Doch die Holm-Studenten haben noch weitere Ziele.

Holm-Studenten geben Räume frei
Nach der Rücknahme der Kündigung gegen ihren Dozenten Andrej Holm haben die Studenten nun drei Räume wieder freigegeben. (Foto: Twitter)

Am Freitag hatte die Humboldt-Universität (HU) ihre Kündigung gegen Andrej Holm zurückgenommen und ihm stattdessen nur eine Abmahnung erteilt. HU-Präsidentin Sabine Kunst begründete dies mit dem Eingeständnis des Dozenten, dass er Falschangaben über seine Stasi-Tätigkeit gemacht hatte.

Damit war die Forderung der Holm-Studenten eigentlich erfüllt, die das Institut für Sozialwissenschaften seit der Kündigung gegen den Dozenten am 18. Januar besetzt halten. Dennoch teilte eine „Vollversammlung“ der Besetzer am Samstag mit, dass man die Uni-Räume vorerst weiter besetzt halten will.

Am Montagmorgen teilten die Besetzer nun aber mit, dass sie zumindest drei der besetzten Räume wieder freigeben wollen. Aus Solidarität mit ihren Kommilitonen wollen sie in den Seminarräumen 001, 002 und 003 des Instituts für Sozialwissenschaften nun wieder Lehrveranstaltungen zulassen.

Die Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften sei damit aber noch nicht beendet, teilten die Studenten auf Twitter mit. Zwei Räume 004 und 005 im Keller sowie die „Zweig-Bib“ wollen sie auch weiterhin besetzt halten. Neben der Rücknahme der Kündigung gegen Andrej Holm haben sie nun nämlich noch weitere Ziele:

  • die demokratische Mitbestimmung von Studenten an der Hochschule,
  • eine kritische Lehre und
  • stadtentwicklungspolitische Ziele.

Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) kritisierte das Verhalten der Studenten im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses. Er könne das „nicht mehr nachvollziehen“, zitiert ihn die Berliner Zeitung. Schließlich habe die HU die Forderung der Studenten erfüllt und die Kündigung von Andrej Holm zurückgenommen.

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