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Gesundbrunnen: Aggressive Meute stört Festnahme eines Friseurs

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Aggressive Meute stört Festnahme
Bereits am Montag hatte sich nur einige Straßen entfernt ein ähnlicher Vorfall ereignet. (Screenshot: YouTube)

Erneut hat eine aggressive Meute in Gesundbrunnen die Polizeiarbeit gestört. Die Beamten wollten einen gewalttätigen Friseur festnehmen, als ihnen plötzlich 30 Personen gegenüberstanden.

Am Mittwochnachmittag hat in Berlin-Gesundbrunnen erneut eine größere Migrantengruppe aggressiv die Polizeiarbeit gestört. Als die Beamten einen 23-Jährigen festnehmen wollten, kamen ihm etwa 30 Personen zu Hilfe. Nun wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt.

Um 14:30 Uhr war eine Passantin vor einem Friseurgeschäft in der Badstraße über eine rote Ampel gelaufen. „Die Beamten wollten sie auf ihr Fehlverhalten hinweisen“, zitiert der Tagesspiegel einen Sprecher der Polizei.

Friseur prügelt sich mit der Polizei

Als die vier Polizisten die Personalien der Frau sehen wollten, kam der Geschäftsführer des Friseurgeschäfts aus dem Laden geeilt. Der 23-jährige Mann beleidigte die Polizisten und weigerte sich, ihnen seinen Ausweis zu zeigen. Dann wollte er in sein Geschäft zurück.

Als die Beamten ihn aufhalten wollten, schlug der Mann um sich und setzte zu einem gezielten Fausthieb gegen einen Polizisten an. Dann brach ein Handgemenge aus. Selbst nachdem er zu Boden gebracht worden war, schlug und trat er laut Polizeibericht weiter um sich. Ein Beamter trug ein Veilchen davon, als er einen Ellenbogen ins Gesicht bekam.

Aggressive Meute stört die Polizeiarbeit

Während die Beamten mit dem Friseur beschäftigt waren, fanden sich vor dessen Geschäft „bis zu 30 Personen“ ein, heißt es im Polizeibericht. Die aufgebrachten Leute hätten „lautstark ihren Unmut über die polizeilichen Handlungen“ geäußert und versucht, „in das Geschäft zu gelangen, um den Einsatz zu stören“.

Die aggressive Meute wollte offenbar die Festnahme des Mannes verhindern. Dies musste mithilfe der 25. Einsatzhundertschaft unterbunden werden. „In der Spitze waren vierzig Beamte im Einsatz“, sagte ein Sprecher.

Der 23-jährige Friseur wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht. Dort erhielt er Anzeigen wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung, wegen Beleidigung und wegen Widerstands. Später wurde er wieder entlassen.

Frank Henkel forderte harte Strafen für Angriffe auf Beamte

„Erneut mussten sich Berliner Polizisten bei einem vermeintlichen Routineeinsatz mit heftiger Gegenwehr und einer aggressiven Menschenmenge auseinandersetzen“, schrieb Innensenator Frank Henkel (CDU) am Donnerstagvormittag in einer Erklärung.

Es sei unerträglich, wie respektlos mit der Polizei umgegangen wird. Wer Polizisten angreift, müsse Konsequenzen spüren. „Harte Strafen sind eine Sprache, die diese Täter hoffentlich verstehen. Deshalb ist es wichtig, dass das Strafmaß voll ausgeschöpft wird“, so Frank Henkel.

Vorfall vom Montag in der Soldiner Straße

Bereits am Montag hatte sich nur einige Querstraßen von der Badstraße entfernt ein ähnlicher Vorfall ereignet. In der Soldiner Straße hatte eine aggressive von etwa 70 Personen einen Einsatz der Polizei massiv gestört.

Die Beamten waren wegen eines polizeibekannten Mehrfachtäters (11) gekommen, der mehrfach ein Auto angelassen hatte. Die Beamten mussten sich mit Pfefferspray gegen den Mob wehren. Der Bruder des Jungen und ein weiterer junger Mann wurden festgenommen.

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Thomas Breithaupt

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