Reportage
„Das ist unser Land, es ist nicht für alle da“
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat sich erneut entschieden dagegen ausgesprochen, Asylbewerber in Tschechien aufzunehmen: „Dieses Land ist unser Land, es ist nicht für alle da und kann auch nicht für alle da sein“, sagte er zum Abschluss seiner Weihnachtsansprache.
Die aktuelle Migrationswelle sei eine große Gefahr für Europa. Zudem handle es sich dabei nicht um eine spontane Fluchtbewegung, sondern um eine organisierte Invasion, so der tschechische Präsident Milos Zeman.
Der Großteil der Migranten seien junge Männer ohne Familien. Die jungen Männer aus Syrien sollten in ihrer Heimat für die Freiheit und gegen den Islamischen Staat kämpfen, anstatt nach Europa zu kommen, sagte Milos Zeman.
Tschechien und andere osteuropäische Staaten lehnen es ab, dass sie einen Teil der vor allem muslimischen Eindringlinge nun bei sich unterbringen sollen, die Angela Merkel im Verlauf der letzten Monate rechtswidrig in Deutschland aufgenommen hat. Die Bevölkerung wolle keine derartige Massenzuwanderung.


