Reportage
Alle Berliner müssen Rauchmelder einbauen
Ab dem kommenden Jahr gilt in Berlin eine Rauchmelder-Pflicht. Vermieter müssen die extrem laut piepsenden Geräte in den Zimmern anbringen. Die Kosten hingegen treffen die Mieter.

Der Bauausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat eine Rauchmelder-Pflicht beschlossen. Diese soll bereits Anfang nächsten Jahres in Kraft treten. Das berichtete die Abendschau des rbb am Mittwoch.
Rauchmelder-Pflicht in Wohn- und Schlafzimmer
Die bei Rauch (und bei zu Ende gehender Batterie) extrem laut piepsenden Warngeräte werden in allen Berliner Wohn- und Schlafzimmern zur Pflicht. Ausgenommen von der Rauchmelder-Pflicht sind jedoch Küchen und Badezimmern.
Dem Bericht zufolge müssen nicht die Mieter die Rauchmelder anbringen lassen, sondern der Hauseigentümer. Der muss dann Kosten für die Installation und Wartung der Rauchmelder auf die Miete umlegen.
Der Verband der Berliner Wohnungsunternehmen rechnet laut dem rbb-Bericht mit Mehrkosten von 27 Euro pro Jahr.
In vielen anderen Bundesländern sind Rauchmelder in Neubauten und in kürzlich umgebauten Altbauten Pflicht. In manchen Ländern besteht dafür aber eine Übergangsfrist. Für Berlin steht eine solche Regelung noch aus.


