Reportage
Berlins G20-Polizisten erhalten Montag frei
Innensenator Andreas Geisel hat den 500 Berliner Polizisten, die am Einsatz zum G20-Gipfel in Hamburg beteiligt waren, am Montag freigeben. Einen Berliner Beamten hatten die Linksextremisten durch Zwillen-Beschuss schwerer verletzt.

Beim G20-Gipfel in Hamburg waren auch 500 Berliner Polizisten im Einsatz. Als Dankeschön will ihnen Innensenator Andreas Geisel am Montag freigeben.
„Die Polizisten waren enorm gefordert, hatten kaum Schlaf. Da müssen wir an dieser Stelle auch mal Danke sagen“, sagte der SPD-Politiker der B.Z. Er lässt gerade prüfen, ob es nach dem Beamtenrecht weitere Möglichkeiten gibt, wie sich der Senat erkenntlich zeigt.
„Trotz ihrer hohen Beanspruchung, der kurzen Nächte und der Verletzungen ist die Moral und Motivation bei der Truppe sehr hoch“, sagt er. Beim G20-Gipfel in Hamburg waren 130 der insgesamt rund 500 Berliner Polzisten verletzt worden.
Die meisten Verletzungen waren nur leicht. Doch ein Beamter brach sich den Arm, und ein weiterer wurde durch Beschuss mit Zwillen, auch Schleudern genannt, schwerer verletzt.


