Reportage
Linke Horden ziehen randalierend durch Hamburg
Auch am Freitag zogen linke Horden anlässlich des G20-Gipfels durch Hamburg. Sie zündeten Autos an, schlugen Fenster ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen, Steinen und Böllern.

Linksextremisten haben auch am Freitag ihre gewaltsamen Aktionen zum G20-Gipfel in Hamburg fortgesetzt. Sie zündeten Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen, Steinen und Böllern.
Bereits am Vormittag hatten etwa hundert Aktivisten eine Sitzblockade gebildet, um den Staatsführern einen Zufahrtsweg zum G20-Gipfel zu versperren. Sie skandierten: „No border, no nation, stop deportation“, berichtet SPON.
Rund um die Innenstadt schlugen Demonstranten Fensterscheiben ein und zündeten Autos an. Zudem zogen sie Müll und Baumaterial auf Straßen und bewarfen sie Polizisten mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern.
‼️ #MerkelLand: Here, the left-extreme black bloc riots in the #Elbchaussee at #Merkel’s 400-million-euro #G20 show in #Hamburg. pic.twitter.com/6vyWcnSjx3
— Onlinemagazin (@OnlineMagazin) July 7, 2017
Es gab 45 Festnahmen und zwölf Ingewahrsamnahmen. Bis zum Mittag wurden mindestens 159 Polizisten verletzt. Die Bundespolizei berichtete, dass 30 ihrer Beamten verletzt sind. Zudem wurde ein leeres Polizeiauto beschädigt.
Schon seit Donnerstag gibt es in der Hansestadt Ausschreitungen von Linksextremisten. Die Krawalle begannen, nachdem Teilnehmer der Demonstration unter dem Motto „Welcome to Hell“ mit 12.000 Menschen sich geweigert hatten, ihre Vermummung abzulegen.
Auch die ganze Nacht über gab es Angriffe auf Beamte und Sachbeschädigungen. In den Stadtteilen Altona, St. Pauli und Sternschanze zündeten sie parkende Autos an und errichteten immer wieder Straßenbarrikaden. Zudem zerschlugen sie Fensterscheiben.
Ich hab schon viel in Hamburg gesehen – aber sowas noch nicht. #g20 #G20HAM17 #Blockg20 pic.twitter.com/BdRN6TddcB
— Stefan S. (@StefanSkibbe) July 7, 2017
Die Hamburger Polizeiführung hat inzwischen weitere Unterstützung aus anderen Bundesländern angefordert. Es seien schon „einige Hundertschaften“ unterwegs, sagte Innensenator Andy Grote.


