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Reportage

Linke Horden ziehen randalierend durch Hamburg

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Linke Horden zogen am Freitag durch Hamburg und zündeten Autos. (Screenshot: Twitter)
Linke Horden zogen am Freitag durch Hamburg und zündeten Autos. (Screenshot: Twitter)

Auch am Freitag zogen linke Horden anlässlich des G20-Gipfels durch Hamburg. Sie zündeten Autos an, schlugen Fenster ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen, Steinen und Böllern.

Linke Horden zogen am Freitag durch Hamburg und zündeten Autos. (Screenshot: Twitter)
Linke Horden zogen am Freitag durch Hamburg und zündeten Autos an. (Screenshot: Twitter)

Linksextremisten haben auch am Freitag ihre gewaltsamen Aktionen zum G20-Gipfel in Hamburg fortgesetzt. Sie zündeten Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen, Steinen und Böllern.

Bereits am Vormittag hatten etwa hundert Aktivisten eine Sitzblockade gebildet, um den Staatsführern einen Zufahrtsweg zum G20-Gipfel zu versperren. Sie skandierten: „No border, no nation, stop deportation“, berichtet SPON.

Rund um die Innenstadt schlugen Demonstranten Fensterscheiben ein und zündeten Autos an. Zudem zogen sie Müll und Baumaterial auf Straßen und bewarfen sie Polizisten mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern.

Es gab 45 Festnahmen und zwölf Ingewahrsamnahmen. Bis zum Mittag wurden mindestens 159 Polizisten verletzt. Die Bundespolizei berichtete, dass 30 ihrer Beamten verletzt sind. Zudem wurde ein leeres Polizeiauto beschädigt.

Schon seit Donnerstag gibt es in der Hansestadt Ausschreitungen von Linksextremisten. Die Krawalle begannen, nachdem Teilnehmer der Demonstration unter dem Motto „Welcome to Hell“ mit 12.000 Menschen sich geweigert hatten, ihre Vermummung abzulegen.

Auch die ganze Nacht über gab es Angriffe auf Beamte und Sachbeschädigungen. In den Stadtteilen Altona, St. Pauli und Sternschanze zündeten sie parkende Autos an und errichteten immer wieder Straßenbarrikaden. Zudem zerschlugen sie Fensterscheiben.

Die Hamburger Polizeiführung hat inzwischen weitere Unterstützung aus anderen Bundesländern angefordert. Es seien schon „einige Hundertschaften“ unterwegs, sagte Innensenator Andy Grote.

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