Zoo Berlin erhält zwei Große Pandas aus China

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Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem hat den Vertrag unterschrieben. Für 15 Jahre leihen ihm die Chinesen zwei Große Pandas. Als Gegenleistung unterstützt der Zoo Berlin den Artenschutz und die Bärenforschung in China.

Vertrag unterzeichnet Zoo Berlin erhält zwei Große Pandas aus China
So soll der Panda-Garten aussehen. (Grafik: Zoo Berlin)

Im Juni 2017 erhält der Berliner Zoo zwei Große Pandas aus China. In Anwesenheit des chinesischen Botschafters Shi Mingde hat Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem am Freitag den Zucht-Leih-Vertrag unterschieben.

In dem Vertrag wird unter anderem Betreuung der beiden Tiere durch Experten aus China in geregelt. Die Großen Pandas werden von zwei chinesischen Spezialisten während ihrer Reise und der mehrwöchigen Eingewöhnungszeit in Berlin begleitet.

Die Kosten betragen jährlich 1 Million Dollar für zwei Tiere mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Das sind umgerechnet rund 920.000 Euro. Davon werden 70 Prozent für den direkten Artenschutz der Großen Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum verwendet.

Weitere 20 Prozent des Geldes gehen in die Forschung zur Verbesserung der Zuchterfolge, und rund 10 Prozent decken die Verwaltungskosten auf chinesischer Seite. Der Zoo kann dank seiner Sponsoren und Spendern die Kosten selbst tragen.

„Die Berliner Volksbank kooperiert seit 2007 mit dem Zoo und dem Tierpark Berlin. Wir freuen uns sehr, dass wir mithelfen können, die zwei Großen Pandas nach Berlin zu holen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Holger Hatje.

Revierleiter bei den Bären wird Tierpfleger Christian Toll, der schon seit 18 Jahren im Zoo Berlin arbeitet. Bisher hatte er vor allem mit Huftieren zu tun. Daher besucht er derzeit europäische Zoos, wo die schwarz-weißen Bären schon länger leben.

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19 KOMMENTARE

    • Steffi Scherweit , wahrscheinlich. Dann sollte sie auch noch beten, das sie der Empfänger des Gehirnabwurfs wird. Denke aber eher nicht, scheint kein glückliches Händchen für derartige Geschenke zu haben.

    • Susa Kasburg , hätten sich andere Eltern aussuchen sollen. Nachträglich gibt es kein Hirn. Auch Ausnahmen gibt es nicht, müssen wohl mit dem Leben, was ihnen zugedacht wurde. Ich würde aber lernen zu schweigen und einfach zu lächeln, das halten manche auch für intelektuelle Überlegenheit.

  1. Als Gegenleistung? Aber hallo, das sollte selbstverständlich sein, dass der Artenschutz und die Forschung unterstützt werden! Außerdem besteht die Gegenleistung in einer millionenschweren Miete.

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