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Reportage

Zana Ramadani: „Schuld an Köln sind die Werte des Islam“

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Zana Ramadani Schuld an Köln sind die Werte des Islam
Die Werte des Islam führen zu Übergriffen gegen Frauen, sagt die Ex-Muslimin Zana Ramadani.
Zana Ramadani Schuld an Köln sind die Werte des Islam
Die Werte des Islam führen zu Übergriffen gegen Frauen, sagt die Ex-Muslimin Zana Ramadani. (Screenshot: Letzte Runde)

Die Ex-Muslimin Zana Ramadani nimmt kein Blatt vor den Mund. Übergriffe auf Frauen wie in Köln geschehen überall dort, wo Muslime leben, sagt sie. Schuld daran seien die Werte des Islam, die ein „verächtliches Frauenbild“ beinhalten.

Die heute 32-jährige ehemalige Femen-Aktivistin wurde in Mazedonien geboren und ist selbst in einer muslimischen Familie aufgewachsen. Heute lebt die mutige Frau in Berlin. Im Interview mit der Welt beantwortet Zana Ramadani die Frage, auf wen man nach der Silvesternacht wütend sein soll, so:

„Ganz klar: auf Muslime. Nicht nur auf die muslimischen Männer, auch auf die muslimischen Frauen, vor allem auf die muslimischen Mütter. Das Frauenbild, das uns in der Silvesternacht entgegenschlug, wird im gesamten islamischen Kulturkreis gelebt.“

„In Mazedonien, wo ich herkomme, hätte unter den Muslimen genau das Gleiche passieren können. Auch in Pakistan oder Bangladesch. In jedem islamischen Land hätte das passieren können und passiert dort auch täglich. Denn die Werte sind schuld an den Geschehnissen. Es sind die Werte des Islam.“

Die Werte des Islam

Gemäß der Werte des Islam sind Frauen lediglich Bedienstete, Sklavinnen, Ware, sagt Zana Ramadani.

„Wir haben uns züchtig zu benehmen. Wenn wir einem Mann zu lange in die Augen sehen, dann wollen wir ihn reizen und erregen. Alles, was wir tun, und alles, was wir sind, ist reine Provokation. Deswegen müssen wir uns verhüllen.“

Zugleich unterstelle der Islam den Männern, dass sie triebgesteuerte Vergewaltiger seien. Doch auch wenn das viele nach der Silvesternacht dachten, ist es Unsinn, sagt Zana Ramadani. Der Grund für die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht liege vielmehr darin, dass Muslime mit einem „verächtlichen Frauenbild“ großgezogen werden.

Muslimische Frauen tragen Mitschuld

Im islamischen Kulturkreis werden die Kinder fast ausschließlich von den Frauen erzogen. Diese geben die Werte des Islam an ihre Töchter und Söhne weiter. An der Unterdrückung der Frauen sind also auch die muslimischen Mütter schuld, sagt die Ex-Muslimin.

„Die Jungs werden schon von klein auf als Prinzen behandelt und verhätschelt. Die Mädchen werden vor allem zur Tugendhaftigkeit angeleitet. Sie müssen von Anfang an im Haushalt arbeiten und der Mutter helfen, die Männer der Familie zu verziehen.“

„Übrigens hat mich immer meine Mutter verprügelt, nie mein Vater. So ist es fast immer. Die Mutter schlägt zu. Die Mutter demütigt und misshandelt die ungehorsame Tochter. Nach einer Weile hatte ich gelernt: Ich halte besser den Mund, aus Angst vor Schlägen und Schmerzen.“

Die Frau gilt im Islam wird im Islam nur solange als Heilige gesehen, wie sie sich rein und züchtig verhält, „solange sie sich unterordnet und gehorcht und funktioniert“, sagt Zana Ramadani.

„Aber der muslimische Alltag ist auch abartig, er kommt gut in folgender Sure zum Ausdruck: ‚Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.’ Die Frau als Saatfeld, als Sexobjekt zur freien Verfügung des Mannes.“

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