Reportage
Rechte Wahlkämpfer in der Rigaer Straße angegriffen
In der für linksradikale Gewalttäter bekannten Rigaer Straße wurden Wahlkämpfer einer rechten Partei brutal angegriffen. Die Täter entwendeten eine Leiter und brachten sie in das berüchtigte Haus Rigaer Straße 94.
Vier Wahlkämpfer der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ wollten am Montag in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain Plakate ihrer Partei aufhängen. Dabei wurden sie von einer größeren Personengruppe angegriffen worden.
Die linksradikalen Gewalttäter griffen die vier Wahlkämpfer mit Baseballschlägern an und verletzten sie dabei leicht. Zudem beschädigten sie ein Fahrzeug und entwendeten ihnen eine Leiter, die sie nach Angaben der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ in das berüchtigte Haus Rigaer Straße 94 brachten.
Linksradikale sprechen von „Naziangriff“ auf die Rigaer Straße
Auf der linksautonomen Website Indymedia wurde am Nachmittag eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin wird das Aufhängen von Plakaten als „Naziangriff“ bezeichnet und der Überfall mit Baseballschlägern als „zivilbürgerliche Intervention“. Es heißt (Fehler im Original belassen):
Gegen kurz vor 13h sind Nazis dabei erwischt worden wie sie Plakate von Pro Deutschland in der Rigaer Str. aufgehaengt haben. Durch zivilbuergerliche Intervention konnte dieser Angriff auf einen antifaschistischen Kiez abgewehrt werden und die Nazis verjagt werden.
Innensenator Frank Henkel (CDU) fände es nicht tolerierbar, wenn politische Auseinandersetzungen gewaltsam auf der Straße ausgetragen würden. „Ich hoffe, dass die Ermittlungen schnell ergeben, was genau sich in der Rigaer Straße abgespielt hat“, zitiert ihn der Tagesspiegel.
Gesichert ist laut Frank Henkel derzeit nur eines: „Wer Polizisten als Schweine bezeichnet, wie auf Indymedia geschehen, ist ebenso primitiv wie verachtenswert.“


