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Unter den Linden soll Fußgängerzone werden

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Unter den Linden Fußgängerzone
Der Boulevard Unter den Linden soll zwischen Schloßbrück und Brandenburger Tor zur Fußgängerzone werden. (Screenshot: YouTube)

SPD, Linke und Grüne planen eine Fußgängerzone Unter den Linden über eine Strecke von rund 1.500 Metern von der Schloßbrücke bis zum Brandenburger Tor. Die CDU spricht von einem „Kampf gegen Autofahrer“.

Unter den Linden Fußgängerzone
Der Boulevard Unter den Linden soll nach dem Willen von Rot-Rot-Grün zwischen Schloßbrück und Brandenburger Tor zur Fußgängerzone werden. (Screenshot: YouTube)

Die rot-rot-grünen Koalitionäre in Berlin wollen Unter den Linden zur autofreien Zone erklären. In einem Expertenpapier steht der Plan, den Boulevard für den Verkehr zu sperren. Am heutigen Freitag wollen SPD, Linke und Grüne in großer Runde darüber verhandeln.

Wenn die U-Bahnlinie U5 fertig ist, soll der Verkehr zwischen Schloßbrücke und Brandenburger Tor für Privatautos komplett gesperrt werden. Fußgänger sollen künftig auf den rund 1.500 Metern weitgehend ungestört spazieren können.

Unter den Linden soll Fußgängerzone werden

Nur auf der Friedrichstraße sollen Autofahrer den Boulevard noch queren dürfen. Dafür soll die autofreie Zone unterbrochen. Allerdings sollen Taxis und Busse Unter den Linden weiter fahren dürfen.

Nach Ansicht der Berliner CDU sind diese Pläne von Rot-Rot-Grün ein „Kampf gegen Autofahrer“. Berlin solle womöglich ganz zur autofreien Zone werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Berliner CDU. „Wer die Hoffnung hatte, dass das Linksbündnis auch echte Lösungen in der Verkehrspolitik liefert, wird enttäuscht.“

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