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Schrott-Busse aus Dresden kommen nach Berlin

Von Thomas Breithaupt · · 1 Min. Lesezeit

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Die Schrott-Busse, die bereits in Dresden für Proteste gesorgt hatten, kommen nun auch nach Berlin. (Screenshot: YouTube)
Die Schrott-Busse, die bereits in Dresden für Proteste gesorgt hatten, kommen nun auch nach Berlin. (Screenshot: YouTube)

Ab Freitag stehen die drei Schrott-Busse aus Dresden nun für zwei Wochen auch vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Die Installation des Syrers Manaf Halbouni gilt als ein Kunstwerk gegen den Krieg.

Die Schrott-Busse, die bereits in Dresden für Proteste gesorgt hatten, kommen nun auch nach Berlin. (Screenshot: YouTube)
Die Schrott-Busse, die bereits in Dresden für Proteste gesorgt hatten, kommen nun auch nach Berlin. (Screenshot: YouTube)

Die Installation aus drei senkrecht stehenden Schrott-Bussen wird ab Freitag gut zwei Wochen lang bis Sonntag, den 26. November vor dem Brandenburger Tor stehen. Dies teilte das Berliner Maxim-Gorki-Theater mit.

Das zwölf Meter hohe Kunstwerk symbolisiert Barrikaden aus Bussen, die angeblich im syrischen Aleppo 2015 während der Kampfhandlungen in der Stadt Zivilisten aufgerichtet hatten, um sich vor Scharfschützen zu schützen. Tatsächlich waren sie in Aleppo von einer bekannten Terrormiliz aufgestellt worden.

Schirmherr der Aktion ist Berlins Kultursenator Klaus Lederer. Nach Ansicht des Linken-Politikers soll das Kunstwerk „uns in Gespräche und Austausch bringen darüber, wie Zerstörung, Leid und Krieg überwunden werden können und Versöhnung möglich ist.“

Die Skulptur hatte von Anfang Februar bis April dieses Jahres bereits vor der Dresdner Frauenkirche gestanden und dort massive Proteste hervorgerufen. Viele Dresdner sahen damals etwa das alljährliche Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 gestört.

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