Nordkorea provoziert USA mit Raketentest

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Am Sonntag hat Nordkorea eine Rakete getestet, als US-Vizepräsident Mike Pence schon auf dem Weg in die Region war. Auch kurz vor dem Treffen der Regierungschefs Donald Trump mit Xi Jinping hatte Nordkorea mit einem Raketentest provoziert.

Kim Jong Un Raketentest Mike Pence
Erneut hat Kim Jong Un einen Raketentest angeordnet. (Screenshot: YouTube)

Am Sonntag ist ein nordkoreanischer Raketentest offenbar gescheitert. Die Rakete ist nach Angaben des US-Pazifikkommandos kurz nach dem Start explodiert. Zu diesem Zeitpunkt befand sich US-Vizepräsident Mike Pence bereits auf dem Weg nach Südkorea. Dort beginnt er seine zehntägige Reise durch die Region.

Zuvor hatte Donald Trump China wegen der möglichen Bedrohungen aus Pjöngjang aufgerufen, mehr Druck auf seinen Nachbarn auszuüben. Zudem hatte er angekündigt, notfalls auch im Alleingang gegen das Land vorzugehen. Zu dem erneuten Raketentest vom Sonntag hatte der der US-Präsident vorerst „keinen weiteren Kommentar“.

Am Samstag hatte Nordkorea den 105. Geburtstag des kommunistischen Staatsgründers Kim Il Sung gefeiert. Dabei wurden Teile der nordkoreanischen Militärausrüstung präsentiert, darunter der Prototyp einer Interkontinentalrakete, die von U-Booten aus abgefeuert werden kann.

Bei einer Rede sagte Choe Ryong Hae, politischer Leiter der Volksarmee und mutmaßliche Nummer zwei hinter Kim Jong Un, sein Land werde einen totalen Krieg mit einem totalen Krieg beantworten. US-Präsident Donald Trump habe mit der Verlegung einer Flugzeugträgergruppe in den Westpazifik eine „Kriegssituation“ auf der koreanischen Halbinsel geschaffen.

Zu dem Flottenverband um den Flugzeugträger „USS Carl Vinson“ gehören auch mehrere Kreuzer und Zerstörer. Sie war am 5. Januar von San Diego in den westlichen Pazifik startet. Dort sollen sie an mehreren Manövern mit der japanischen und südkoreanischen Marine teilnehmen und anschließend auch im Südchinesischen Meer patrouillieren.

Im vergangenen Jahr hatte Nordkorea schon einmal eine Langstreckenrakete getestet und zudem zwei Atomtests durchgeführt. Zudem feuerte das Land eine Reihe von Kurzstreckengeschossen ab, zuletzt Anfang April kurz vor dem ersten Treffen von Donald Trump mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping.

Es ist Nordkoreas erklärtes Ziel, mit einer Langstreckenrakete das amerikanische Festland zu erreichen. Zwar verfügt das Land nach eigenen Angaben und laut Experten über Atomwaffen sowie über Kurz- und Mittelstreckenraketen. Doch bisher sind die Atomwaffen der Nordkoreaner zu groß, als dass man sie als Sprengkopf auf eine Rakete setzen könnte.

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11 KOMMENTARE

  1. Was denkt sich denn der kleine Fettsack?!!! Der hat seinen halb Bruder und andere in seiner Familie sowie Menschen von seiner Regierung umgebracht! Der ist Verrueckt! Wird schon sehen was der Idiot macht.Der spielt mit Feuer! Provoziert? Ja, Genau!

  2. Der soll mit der nächsten Rakete mitfliegen, aber er ist wohl zu schwer .Da brauch er eine Riesenbombe von Trump, die trägt besser.

  3. Nun ja, die Japaner in unmittelbarer Reichweite der Raketen, werden auch nicht gerade glücklich über die Tests sein. Die haben was gegen Atombomben. Und darum bitten die dann die USA um Hilfe und Schutz. Und schon geht der Mist richtig ab. Ich denke diese Säbelrasseln der Nordkoreaner hat eine hauptsächlich innenpolitische Ausrichtung. Aber irgendwann wird sich das dann verselbstständigen, wenn es im Inneren von Nordkorea nicht mehr funktioniert. War bei Hitler genau so, der brauchte den Krieg, weil die Wirtschaft 1939 schon pleite war. Geplant war der Krieg erst 43, aber bis dahin hätte die Wirtschaft in Deutschland auch nicht mehr funktioniert. Ob Kim Jong Un wirklich einen Krieg plant, kann ich nicht abschätzen, wahrscheinlich kann das niemand. Alles was man da jetzt tut ist falsch, ignorieren und stillhalten genau so wie draufhauen.

  4. Nun ja, die Japaner in unmittelbarer Reichweite der Raketen, werden auch nicht gerade glücklich über die Tests sein. Die haben was gegen Atombomben. Und darum bitten die dann die USA um Hilfe und Schutz. Und schon geht der Mist richtig ab. Ich denke diese Säbelrasseln der Nordkoreaner hat eine hauptsächlich innenpolitische Ausrichtung. Aber irgendwann wird sich das dann verselbstständigen, wenn es im Inneren von Nordkorea nicht mehr funktioniert. War bei Hitler genau so, der brauchte den Krieg, weil die Wirtschaft 1939 schon pleite war. Geplant war der Krieg erst 43, aber bis dahin hätte die Wirtschaft in Deutschland auch nicht mehr funktioniert. Ob Kim Jong Un wirklich einen Krieg plant, kann ich nicht abschätzen, wahrscheinlich kann das niemand. Alles was man da jetzt tut ist falsch, ignorieren und stillhalten genau so wie draufhauen.

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