Wird noch verheimlicht: BER soll erst 2018 öffnen

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Die Eröffnung des Flughafens BER soll auf 2018 verschoben werden. Denn die Elektrotechnik und kleinere Mängel am Bau machen noch Probleme. Dies hat die Gesellschaft aber zuletzt verschwiegen – wegen Verhandlungen mit den Banken.

Karsten Mühlenfeld BER 2018
Karsten Mühlenfeld ist Nachfolger von Hartmut Mehdorn als Geschäftsführer bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. (Screenshot: YouTube)

Die nach bisherigem Stand für Ende 2017 geplante Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens BER soll erneut verschoben werden. Denn vor allem die Elektrotechnik macht den Planern noch zu schaffen. Zudem gibt es noch zahlreiche kleinere Mängel am Bau.

Zwar sind diese Probleme eigentlich schon seit Monaten bekannt. Doch die erneute Terminverschiebung soll erst in der zweiten Januar-Hälfte bekannt gegeben werden. Grund dafür sind die Verhandlungen mit den Banken. Dies erfuhr die B.Z. aus Gesellschafter- und Flughafenkreisen.

Es geht demnach um einen Kredit in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Der BER-Aufsichtsrat hatte diese erneute Finanzspritze bereits im Jahr 2015 durchgewinkt. Als Bürgen stehen neben dem Bund auch die Länder Berlin und Brandenburg mit Steuergeld bereit.

Das zuständige Bauordnungsamt muss aber noch grünes Licht für einen Nachtrag zur sechsten Baugenehmigung geben. Zwar soll sas Bauordnungsamt inoffiziell bereits signalisiert haben, dass keine gravierenden Probleme zu erwarten sind.

Doch erst wenn das Amt die Baugenehmigung am 16. Januar erteilt, werden die Banken auch den 1,1-Milliarden-Kredit freigeben. Und dann kann die Flughafengesellschaft auch die erneute Terminverschiebung öffentlich machen.

Denn auch wenn das nötige Geld dann bereitgestellt ist, wird die Beseitigung der kleineren Bau-Mängel Zeit kosten. Bei der nächsten regulären Aufsichtsratssitzung im März 2017 soll ein neuer Zeitplan für den BER vorgestellt werden. Dann soll wohl der neue Eröffnungstermin im Frühjahr 2018 genannt werden.

„Wir werden in 2018 fertig“, sagte ein Aufsichtsratsmitglied zur B.Z. Dass eine Eröffnung Ende 2017 unrealistisch ist, zeichnete sich bereits im Herbst 2015 ab. Doch die Beteiligten um Flughafenchef Karsten Mühlenfeld (53) saßen die Sache offenbar bis jetzt aus. Die Kosten für den Flughafen belaufen sich bisher auf mindestens 6,6 Milliarden Euro.

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65 KOMMENTARE

  1. Der Bau ist durch die vielen Änderungen der Politik und den Fehlentscheidungen , immer die billigsten Bauunternehmen zunehmen, versaut worden und für die Zukunkunft nicht mehr ausreichend. Berlin-Brandenburg blamiert sich kommplett.

  2. Ne ehrlich… ich wußte bis heute gar nicht, dass Berlin einen neuen Flughafen baut… ist ja toll 🙂 🙂 🙂

    Sollte es zeitliche Probleme geben… die Elbphilharmonie ist fertig und die Bauleiter hätten jetzt Zeit 😉 die wissen, wie man schnell was hochzieht 🙂

  3. Die Gebrüder Grimm sind doch schon lange nicht mehr unter uns! Wo anders werden in einem Bruchteil der Zeit ganze Städte gebaut! Und die funktionieren auch noch. Allerdings kommen dort auch nicht solche „Experten“ wie in Deutschland zum Einsatz. Die wären dort schon lange in der Wüste.

  4. die Verantwortlichen am BER,müssen die geballte Kraft der Idioten sein,außer der Regierung,Steuergelder verschwenden ohne Ende,Kinderarmut und Rentenabsenkung verhindern,das wäre sinnvoll gewesen,wirft aber keinen Gewinn ab für Aktionäre.

  5. Das Projekt, das Deutschland in Atem hält und der Welt zeigt, Made in Germany, hat ausgedient, dank derer die mit solch einem Projekt Milliarden verdient haben, nach dem heutigen Stand die Mafia weltweit abgelöst hat.

  6. Wie wir gerade erfahren haben, ist heute in der chinesischen Provinz Guangdong 7:15 Ortszeit ein Sack Reis umgefallen. Die Ursache ist bislang völlig unklar. Die Finanzmärkte reagierten auf dieses Ereignis mit Bestürzung. Der Hang Seng hat mittlerweile 1,5 % abgegeben, auch die anderen asiatischen Börsen notieren im Minus.

    Der Hersteller des Reissackes erklärte, daß es absolut unmöglich ist, daß ein Sack Reis von allein umfällt, da die Konstruktion 100%ig kippsicher sei. Daher vermutet der chinesische Landwirtschaftsminister Kuuh Dung Agenten des japanischen Geheimdienstes hinter der Aktion, um die chinesische Landwirtschaft zu schwächen. Japans Ministerpräsident Koizumi hat soeben diese Vorwürfe mit aller Schärfe zurückgewiesen und China vor einer Eskalation gewarnt.

    Historiker sind sich noch nicht klar in der Bewertung dieses Ereignisses. Sie streiten noch darüber, ob es in der chinesischen Geschichte jemals einen solch einschneidenden Moment gegeben hat.

    Landwirtschaftsexperten sind sich einig, daß das Ganze nicht passiert wäre, hätte es in diesem Jahr eine Mißernte gegeben.

    Leider liegen uns zur Zeit noch keine Bilder aus der Krisenregion vor. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend informieren, sobald neue Nachrichten zu diesem Thema vorhanden sind!

  7. was , so früh schon !!!!!!! baut nur weiter , sonst gibts nixmehr zum lachen , ich würd sagen niederreißen , dauer ca. 10 jahre , neu aufbauen , 25 jahre , ohhhhhhhhhhhhhh wie schön ist unser land

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