Reportage
Kinder in Asylheimen nicht sicher: Pakistaner (35) verging sich an Syrerin (3)

Es gibt ein Problem mit sexueller Gewalt in Flüchtlingsheimen, sagte der Kindesmissbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig und forderte schnelles Handeln, nachdem der Verein pro Familia aus Frankfurt am Main Ende September aufdeckte, dass im Flüchtlingsheim Gießen in Hessen 15 Frauen und Kinder sexuell missbraucht und für 10 Euro zur Zwangsprostitution gezwungen worden sein sollen.
In Hessens größter Asylunterkunft war es immer wieder zu Vergewaltigungen gekommen! Viele Frauen Mädchen fühlten sich nicht mehr sicher, schliefen in Kleidung, trauten sich nicht mehr allein auf Toilette, schrieb die BILD. NRWs Innenminister machte die Ermittlungen zur Chefsache.
Kinderschutzbeauftrager Rörig forderte als Sofortmaßnahmen getrennte Duschen und Toiletten und mehr Frauen als Wachpersonal.
Doch Wachfrauen werden offenbar nicht respektiert, wie ein jüngster Vorfall in Berlin zeigt.
Am Freitag gegen 16.20 Uhr wurde in der Flüchtlingsunterkunft in der Luise-und-Wilhelm-Teske-Oberschule in Schöneberg eine 19jährige Mitarbeiterin nach einem vorangegangen Streit von drei Asylantinnen (14, 18 und 46) und einem Asylanten (20) beleidigt und geschlagen. Als sie zu Boden stürzte, trat die Gruppe auf sie ein. Die Mitarbeiterin erlitt Gesichtsverletzungen. Als die Polizei eintraf waren die Brutalos verschwunden.
Derweil werden immer wieder neue Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder in Asylheimen bekannt.
Pakistaner (35) missbrauchte Syrienmädchen (3) in NRW
In einer Asylunterkunft im westfälischen Mausegatt wurde im Januar 2016 ein 3jähriges syrisches Mädchen von einem 35jährigen Mitbewohner aus Pakistan sexuell missbraucht. Gegen 21.15 Uhr war es an jenem Abend in der kommunalen Asylbewerberunterkunft zu einem Streit gekommen. Die Polizei wurde gerufen. Die Beamten brachten vor Ort in Erfahrung, dass ein Bewohner mit einem dreijährigen syrischen Mädchen gespielt hatte, während die Mutter in der Küche das Essen zubereitete. In dieser Zeit soll der Mann das Mädchen sexuell missbraucht haben.
Wie Polizeisprecherin Vera Howanietz von der Kreispolizeibehörde Unna dem Rundblick Unna sagte, hatte sich das kleine Mädchen nach der Tat seiner Mutter anvertraut. So kam das Verbrechen ans Tageslicht. Der Pakistaner wurde festgenommen. Ein Untersuchungsrichter erließ Haftbefehl, nachdem der Asylant den Missbrauch gestand.
Selbst in einem Kinderhilfezentrum sind Kinder nicht sicher
Im städtischen Kinderhilfezentrum in Düsseldorf wurde Ende Januar ein Mädchen durch zwei alleinreisende jugendliche Asylbewerber missbraucht.
Laut Staatsanwaltschaft sollen die Jugendlichen jeweils als Alleintäter dort ein Mädchen mit Gewalt zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Der Tatverdacht gründet sich laut Ermittlern auf die Schilderung des Mädchens, auf ein gynäkologisches Gutachten und auf Zeugenaussagen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelten die Jugendlichen laut Staatsanwaltschaft als dringend tatverdächtig. Das Amtsgericht erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und sexueller Nötigung. Die beiden jugendlichen Asylanten kamen in Untersuchungshaft. Das Mädchen wurde zum eigenen Schutz in eine Einrichtung außerhalb Düsseldorfs verlegt, teilte die Stadt der BILD mit.
Im DRK-Heim Uelzen zwangen Kinder ein Kind zum Oralverkehr
Wie erst kürzlich bekannt wurde, hatten im November 2015 in einem Flüchtlingsheim in Uelzen in Niedersachsen zwei Kinder ein anderes Kind sexuell missbraucht.
Der Vorfall ereignete sich in der Flüchtlingsunterkunft an der Uelzener Nothmannstraße – und er kommt so spät ans Licht, weil eine Mitarbeiterin der Einrichtung die Allgemeine Zeitung informierte:
Demnach sollen zwei acht und zwölf Jahre alte Jungen ein fünfjähriges Mädchen zum Oralverkehr gezwungen haben. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen die mutmaßlichen Täter mittlerweile eingestellt, weil sie jünger als 14 Jahre und somit strafunmündig sind.
Zur Situation in der Nothmannstraße sagte das Deutsche Rote Kreuz: Die Bewohner der Unterkunft würden von den Mitarbeitern darauf hingewiesen, dass Übergriffe auf Kinder verboten seien. Sobald ein Fall bekannt würde, suchten die Mitarbeiter das „konfrontierende Gespräch“ mit den Eltern.


